Bundestagsabgeordnete

90 000 Euro für St. Petrus Canisius

Friedrichshafen / Lesedauer: 2 min

Friedrichshafener Kirche wird mit Bundesmitteln restauriert – Lothar Riebsamen macht sich vor Ort ein Bild von den Renovierungsmaßnahmen
Veröffentlicht:02.07.2019, 16:30
Aktualisiert:02.07.2019, 19:39

Von:
Artikel teilen:

Die katholische Kirch St. Petrus Canisius wird aktuell restauriert. Davon hat sich auch der Bundestagsabgeordnete Lothar Riebsamen vor Ort ein Bild gemacht.

Anlass des Gesprächs war eine Förderung der Kirche durch die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters . Während des Termins ließ der Abgeordnete sich von Dekan Bernd Herbinger die Besonderheiten des Kirchenbaus erklären und vom Restaurator die Maßnahme darlegen, die in Kürze mithilfe der Bundesmittel umgesetzt wird, heißt es in einer Mitteilung des Katholischen Verwaltungszentrums.

Die Unterstützung der Bundesregierung ist Anlass zur Freude: „Wir freuen uns, dass unsere Kirche eine so große Unterstützung von verschiedenen Stellen bekommt. Der besondere Wert dieses Gebäudes wird geschätzt und zukunftssicher gemacht“, so die Leiterin der kirchlichen Verwaltung Ulrike Weiß, die für die Finanzen der Kirchengemeinden in Friedrichshafen verantwortlich ist. Der Bundeszuschuss in Höhe von 90 000 Euro sei die größte Einzelförderung der Gesamtsumme von 322 000 Euro.

Der Bundestagsabgeordnete Lothar Riebsamen setzte sich vergangenes Jahr in Berlin dafür ein, dass die Kirche aus dem Topf des Denkmalschutz-Sonderprogramms VIII gefördert wird. Beim Termin vor Ort zeigte er sich beeindruckt von der Einzigartigkeit des Kirchengebäudes und betonte, dass er sehr dankbar sei, dass sich der Bund im Gerangel um die Zuschüsse für die Häfler Kirche entschieden habe. Er sei glücklich darüber, dass die notwendigen Arbeiten an der Kirchenfassade durch die Förderung der Bundesregierung ermöglicht werden: „Die Erhaltung dieses Kulturdenkmals ist mir ein Anliegen. Dafür sind die Instandsetzung des oberen Turmbereichs und von Elementen der Pfarrhausfassade aktuell unbedingt notwendig insbesondere der Statik wegen. Staatliche Mittel machen dies jetzt möglich.“