Malerei

Figürliche Malereien stehen im Mittelpunkt

Frickingen / Lesedauer: 1 min

Vernissage „Beziehungsweisen“ in Frickingen – Hans Gunsch stellt aus
Veröffentlicht:15.04.2013, 11:15
Aktualisiert:25.10.2019, 01:00

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Die Ausstellung „Beziehungsweisen“ von Hans Gunsch ist am Wochenende eröffnet worden. In den Räumlichkeiten der Camphill Ausbildungen fanden die Bilder ihren Platz. „Der Raum hat eine Sachlichkeit und lässt den Bildern ihren Platz“ so Hans Gunsch im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung .

Als „Lebenselixier“ bezeichnete der studierte Kunsttherapeut seine Leidenschaft. Die ersten ernsthaften Gemälde entstanden in der Jugendzeit. „Meine Bilder wollen nichts mitteilen, keine Aussage machen“, sagt Gunsch, der seit über zehn Jahren figürlich malt. Die alltäglichen Erlebnisse inspirieren den Künstler bei seiner Arbeit. „Menschliche Beziehungen finde ich spannend“, gesteht er.

Das Malen sei wie ein Spiel, eine Kombination aus Lachen, Freude, Streit, Krisen und Konflikten. Beim Malen trete er in eine Beziehung mit dem Bild. Besonders spannend sei die Frage, wann das Bild fertig sei. „Das ist ein ganz schmaler Grat. Wenn ich zufrieden bin ist das Bild fertig“ meint der Künstler. Allerdings sei der Grat auch sehr schnell überschritten.

Begonnen hat die Liebe zur Malerei bei Gunsch mit der Abstraktion, danach wechselte er zur Strukturmalerei, bevor er sich vor rund zehn Jahren der figürlichen Malerei verschrieb.

„Wir kennen die Bilder ohne die begleitenden Farbflächen. Hier wirken sie noch mal ganz anders“, so die einhellige Meinung von Karin Kühne-Unverzagt und Harald Unverzagt.

Die Ausstellung von Hans Gunsch kann in den Camphill Ausbildungen noch bis zum 17. Mai besucht werden.