Apotheke

Die vier „Neuen“ stellen sich vor

Bermatingen / Lesedauer: 3 min

Die vier „Neuen“ stellen sich vor
Veröffentlicht:27.05.2014, 18:29
Aktualisiert:24.10.2019, 13:00

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Der Bermatinger Gemeinderat hat mit Angelika Mader, Roland Schellinger (beide Freie Wähler) sowie Karl Homburger (CDU) und Andrée Störk (LBU) vier neue Ratsmitglieder. SZ-Redakteurin Ingeborg Wagner hat mit jedem von ihnen gesprochen.

Angelika Mader kennt man im Ort: Die 34-Jährige führt seit 2007 die örtliche Apotheke, zudem ist sie in der Gemeinde aufgewachsen. Richtig erwartet habe sie ihre Wahl nicht. „Aber ich freue mich darüber, sonst hätte ich mich nicht aufstellen lassen“, sagt sie. Das Thema Verkehrsberuhigung interessiert sie besonders, da sie über der Apotheke direkt an der Ortsdurchfahrt wohnt. Ihre Ziele sind, „dass Bermatingen lebenswert bleibt und die Erhaltung der Infrastruktur gegeben ist“, sagt Mader. Angelika Mader ist ledig, in ihrer Freizeit liest sie gerne und ist im TV Bermatingen.

Roland Schellinger ist gelernter Schreiner und hat eine Handelsvertretung mit Holzkraftwerken, das an das Sägewerk Schellinger angegliedert ist. Es war seine erste Kandidatur überhaupt, und ja: „Ich war überrascht, dass es prompt geklappt hat“, sagt er. Auch für ihn steht die Straßenthematik an erster Stelle, ebenso will er die Vereine unterstützen. In vielen davon ist er Mitglied, so ist er im Förderverein des Musikvereins Ahausen , im SV Bermatingen und im Tennisclub. Schellinger ist verheiratet und hat zwei Kinder mit 14 und 16 Jahren. Sein Neffe Matthias Schellinger ist auch gewählt worden, allerdings in den Ortschaftsrat.

Karl Homburger ist als Landwirt hin und her gerissen, was die geplante Umfahrung betrifft. „Ich sehe die enorme Fläche, die dafür benötigt wird. Zum anderen aber auch die große Belastung vieler Anwohner durch den Verkehr.“ Andere Themen, wie die Sportstättenkonzeption und die soziale Mitte, liegen ihm ebenfalls am Herzen. „Das wird eine interessante Aufgabe“, sagt er zu seinem Ehrenamt. Vor fünf Jahren sei er schon einmal gefragt worden, ob er kandidiert. Damals hat er abgewinkt. Mittlerweile ist die Tierhaltung auf dem Hof stark zurückgegangen, Homburgers betreiben vor allem Ackerbau, haben aber noch Schweine, Schafe und Pferde. In seiner kargen Freizeit schätzt er die Kameradschaft bei der Feuerwehr und fährt hin und wieder Motorrad. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 15 und 18 Jahren.

Andrée Störk kennen die Leser der Schwäbischen Zeitung. Sie ist als freie Mitarbeiterin für die SZ aktiv. Ihre drei Kinder sind erwachsen und bis auf den Sohn aus dem Haus. Die 53-Jährige war total euphorisch, als sie erfahren hat, dass sie es in den Gemeinderat geschafft hat. Es war ihre vierte Kandidatur. Von 2001 bis 2004 war sie bereits als Nachrückerin im Gremium. Auch im Ortschaftsrat Ahausen ist sie künftig vertreten. „Dass ich das schaffe, damit hatte ich eher gerechnet“, verrät sie. Störk führt ein Fotostudio in Ahausen, zudem fährt sie Motorrad, macht Kraftsport und spielt Skat. Als Gemeinde- und Orstchaftsrätin will sie besonders dafür eintreten, dass Bermatingen moderner wird und mehr Alleinstellungsmerkmale erhält, über Fachwerk und Reben hinaus.