Brachfläche

Blühende Wiesen statt Brachfläche

Zwiefalten / Lesedauer: 2 min

Projekt zur Förderung der biologischen Vielfalt - workshop mit praktischen Tipps
Veröffentlicht:30.05.2017, 14:08
Aktualisiert:23.10.2019, 05:00

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Von 2016 bis 2020 unterstützt der Nabu jährlich zehn Kommunen bei der Umwandlung von jeweils bis zu fünf Flächen in artenreiche Blumenwiesen und Wildstaudensäume. Die Gemeinde Zwiefalten wurde aufgrund einer Bewerbung zusammen mit neun anderen Kommunen aus fast 60 Bewerbungen ausgewählt.

Nach einer örtlichen Beratung wurden schon 2016 die Flächen ausgewählt und bearbeitet. So wurde zum Beispiel eine verwilderte Fläche mit 110 Quadratmetern Fläche am Hang im Schulhof der Münsterschule ausgehoben und mit einem Gemisch aus Schotter und Kompost in eine Magerfläche umgewandelt. Dann waren ganz gezielt Wildblumen gesät und Wildstauden eingepflanzt worden.

Im Verlauf des Sommers wird das Unkraut bekämpft und im Herbst dann 100 Blumenzwiebeln gepflanzt. Ab dem kommenden Frühjahr wird die Fläche als Beispielsfläche für biologische Vielfalt mit Naturblumen aus einer Blumenmischung leuchten und das ganze Jahr über den Bienen, Hummeln und Schmetterlingen als wichtige Nahrungsquelle dienen. Im Winter finden die Tiere dank stehen gelassener Pflanzenstängel und Blätter Schutz und Unterschlupf.

Seit kurzem weist ein neu aufgestelltes Schild auf den „Lebensraum für die biologische Vielfalt“ hin und informiert an dem kleinen Biotop über die Vorzüge der Wildpflanzen und ihren Wert für die Tierwelt. Bei einer Vorstellung der Fläche und der Erläuterung der bisherigen Arbeiten zeigten sich die Mitarbeiter des Bauhofs Zwiefalten überzeugt, dass zukünftig mit geringem Aufwand eine wertvolle Blühfläche präsentiert werden kann.

Außer der Fläche an der Münsterschule wurden auch eine Fläche an der Bushaltestelle im Rental, im Bereich der Zwiefalter Steige und im Ortsbereich angelegt. Die gesamte Biotopanlage wurde von den Bauhofmitarbeitern Robert Stehle, Willi Schmid und Olaf Zistel ausgeführt. Unterstützung erhielten sie von Nicole Schrode, die auch viele Blumenbeete in Zwiefalten pflegt und von drei fleißigen Asylbewerbern.

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