Meine Heimat

Ummendorf wählt den „Superapfel“

qUmmendorf / Lesedauer: 2min

„Alles Apfel oder was?“ Unter diesem Titel lud der CDU-Gemeindeverband Obst- und Gartenbauinteressierte ins Foyer der Gemeindehalle in Ummendorf zur Apfelverkostung der besonderen Art. Und das Interesse an dieser Veranstaltung war derart groß, dass zusätzliche Tische aufgestellt werden mussten. Bei der Begrüßung warb der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands Ummendorf, Thomas Dörflinger, gezielt nach Obst und Produkten von Streuobstwiesen aus Baden-Württemberg zu greifen. Streuobstwiesen seien auch für die Biodiversität sehr wichtig. Das Land überarbeite gerade die Streuobstkonzeption, in der das Aufwand-Nutzen-Verhältnis bei der Pflege von Streuobstwiesen wieder ins Lot gebracht werden müsse.
Veröffentlicht:25.01.2023, 10:55
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„Alles Apfel oder was?“ Unter diesem Titel lud der CDU-Gemeindeverband Obst- und Gartenbauinteressierte ins Foyer der Gemeindehalle in Ummendorf zur Apfelverkostung der besonderen Art. Und das Interesse an dieser Veranstaltung war derart groß, dass zusätzliche Tische aufgestellt werden mussten. Bei der Begrüßung warb der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands Ummendorf, Thomas Dörflinger, gezielt nach Obst und Produkten von Streuobstwiesen aus Baden-Württemberg zu greifen. Streuobstwiesen seien auch für die Biodiversität sehr wichtig. Das Land überarbeite gerade die Streuobstkonzeption, in der das Aufwand-Nutzen-Verhältnis bei der Pflege von Streuobstwiesen wieder ins Lot gebracht werden müsse.

Alexander Ego, Kreisfachberater für Obst- und Gartenbau, nahm als Referent in fachkundiger und humorvoller Art die Gäste mit auf die Reise durch die Historie und die Vielfalt der beliebtesten Obstsorten in Deutschland. Anschaulich erklärte Alexander Ego die Geschichte um den Jakob-Fischer-Apfel, gab Tipps fürs Düngen und räumte mit mancherlei Mythen auf.

Dann waren die Gäste gefragt und durften sieben der rund 1500 in Deutschland verbreiteten Apfelsorten blind verkosten. Nach jedem Apfel wurden Schulnoten hinsichtlich Bissfestigkeit, Zucker- und Säuregehalt und allgemeinem Geschmackseindruck vergeben und anschließend der Name des Apfels verraten, der gerade verkostet wurde. Am Ende war das Ergebnis klar und doch auch für manche überraschend: Der Apfel „Mairac“ hatte die Gäste am meisten überzeugt und gewinnt knapp vor „Karneval“. Auf den weiteren Plätzen folgen die Sorten Elstar, Gala, Rubinette, Golden Delicious und Mutsu. Alexander Ego zog positive Bilanz: „Hinter dem Thema Streu-/Obst ist in den Oberschwäbischen Köpfen eine tiefe, emotionale Verbundenheit zwischen Heimat, Natur und Mensch zu spüren, einfach einzigartig, es verbindet zudem Menschen. Die Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen und dies bestätigt.“

„Ich danke Alexander Ego für seinen lebendigen Vortrag und bin mir sicher, dass in vielen Köpfen bereits während der Veranstaltung neue Apfelbäume im heimischen Garten gepflanzt wurden“, schloss Thomas Dörflinger die Veranstaltung.


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