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In Stafflangen geht es um die Grundschule

Stafflangen / Lesedauer: 2 min

Die Stafflanger Grundschule stand im Fokus der Sitzung der Biberacher CDU–Gemeinderatsfraktion in Stafflangen. Das über 60 Jahre alte Schulgebäude muss grundlegend saniert werden.
Veröffentlicht:22.06.2023, 12:04

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Die Stafflanger Grundschule stand im Fokus der Sitzung der Biberacher CDU–Gemeinderatsfraktion in Stafflangen. Das über 60 Jahre alte Schulgebäude muss grundlegend saniert werden.

Vor der öffentlichen Sitzung führte Rektorin Karolin Ziegler und Ortsvorsteher (OV) Helmut Müller mit CDU–Rätin und stellvertretende Ortsvorsteherin Waltraud Jeggle die Fraktion durch das Schulgebäude. „Die Schule ist 1962 bezogen worden“ und das Gebäude sei nicht gedämmt, verriet die Rektorin. Auf Bildern zeigte Karolin Ziegler eine massive Schimmelbildung in verschiedenen Bereichen. Die Räume seien mit einer Spezialfarbe überstrichen worden. „Damit ist die Ursache aber nicht behoben“, sagte die Rektorin, „der Schimmel kam immer wieder auf“. Außerdem sei das Dach undicht. „Manchmal tropft Regen– und Kondenswasser von der Decke auf die Schülertische und Schulmaterialien“. Kinder seien unterschiedlich „und unsere Aufgabe ist es, sie dort abzuholen, wo sie stehen“, erklärte die Pädagogin. Manche bräuchten viel Unterstützung, andere arbeiteten selbstständig, gehen auf Entdeckungsreise und seien neugierig. „Um Kinder individuell zu fördern brauchen wir kleine Gruppenräume“. Diese Betreuung finde im Flur statt. „Im Winter ist das eine Katastophe“, so Ziegler. „Wir haben das Projekt auf dem Schirm und eine Sanierung mehrfach beantragt“, erklärte Fraktionsvorsitzender Friedrich Kolesch. Ein pädagogisches Konzept liege vor und sei mit Frau Fürgut vom Amt für Bildung und Betreuung mit dem Ortschaftsrat besprochen worden, sagte OV Müller.

Bei der öffentlichen Sitzung im Foyer der Festhalle unterstrich die Elternbeiratsvorsitzende Marina Wildfeuer die Dringlichkeit der Schulsanierung und die nötige Raumanforderung. Von dem Sanierungskonzept aus dem Jahr 2019 habe man sich verabschiedet „und wir sind jetzt ins Jahr 2027 gerutscht“. „Das vorliegende Raumentwicklungskonzept braucht nur noch umgesetzt werden“. „Sie rennen bei uns offene Türen ein“, bekannte Friedrich Kolesch. Bildung und Betreuung seien Schwerpunkte, „die wir im Blick haben“.

Das frühere BayWa–Areal gehört der Stadt und soll umgenutzt werden. Die Hallen dienen derzeit der Unterbringung von Gerätschaften (Bühne, Zelte) der Vereine. Bei einer Umnutzung falle dies weg, erklärte Musikvereinsvorstand Christian Jeggle. Er schlug vor, dass die Vereine in Eigenregie eine Lagerstätte auf städtischem Grund errichten. „Wir sind der Anwalt für die Vereine“, versicherte Kolesch „und nehmen Ihren Vorschlag mit“.

Weitere Themen waren unter anderem die Gefährdung der Schul– und Kindergartenkinder in der Straße Kleinstafflangen durch den unerlaubten Lastkraftwagenverkehr. Zudem werde in dieser 30er–Zone die Geschwindigkeit nicht eingehalten, monierte Sonja Eitel.