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Chorgemeinschaft

Schöne Melodien erklingen zur Weihnacht

ROT / Lesedauer: 3 min

Chorgemeinschaft „Frohsinn“ und der Musikverein Rot verbreiten bei ihrem Konzert wohltuende Entspannung
Veröffentlicht:17.12.2012, 19:40

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Eine feine Auswahl an schönen Melodien zur Weihnacht haben am dritten Advent die Chorgemeinschaft „Frohsinn“ und der Musikverein Rot präsentiert. In der nahezu vollbesetzten und bereits fürs Fest stimmungsvoll geschmückten Pfarrkirche Sankt Georg fanden die erwartungsvollen Zuhörer für eine gute Stunde wohltuende Entspannung. Das war auch die Absicht aller Mitwirkenden, wie der Vorsitzende der Sänger, Martin Schmid, in seiner kurzen Begrüßung dem Publikum wünschte. „Wir möchten, dass Sie in der hektischen Phase der Vorweihnachtszeit etwas zur inneren Ruhe kommen.“ Außerdem taten die Akteure noch etwas Gutes: Die erbetenen Spenden kamen der Missionsarbeit von Bruder Michael Miller und Pater Hans Königseder zugute.

Wohl keine andere Zeit als Advent und Weihnachten haben die Dichter und Komponisten in solchem Maße zum Dichten und Komponieren angeregt. Das Repertoire der Chöre und Blasorchester ist dementsprechend umfangreich – so etwa bei der Chorgemeinschaft und beim Musikverein Rot. Die musikalischen Leiter der beiden Ensembles, Ferdinand Thanner und Elisabeth Maier, hatten mit feinem Gespür für das, was den Menschen an klassischer und moderner Chor- und Musikliteratur besonders gefällt, in zahlreichen Proben neu einstudiert oder aufgefrischt.

Schon die alpenländisch anmutenden Lieder „Sing ma im Advent, wias der alte Brauch ist“ und „Da Weg im Advent“ von Lorenz Maierhofer sowie die „Herbergsuche“ von Christoph Braun schufen eine heimelige Atmosphäre. Der Titel „Stille, Ruhe in der heiligen Nacht – nur die Engel halten Wacht“, mündete in jubelndem Lob „Alle Himmel sind voll des Lobes“. Eine Bereicherung der „Frohsinn“-Beiträge waren ebenso die Lieder „Weihnachten gestern – heute“ mit der versierten Sprecherin Gabi Miller, die das Gedicht von Joseph Eichendorff „Markt und Straßen steh‘n verlassen, still erleuchtet jedes Haus. Sinnend geh´ ich durch die Gassen, alles sieht so festlich aus“ rezitierte.

Freude am Singen

Guten Chorklang und die spürbare Freude am Singen zeichneten auch die weiteren Liedvorträge der rund 30 Sänger aus – einfühlsam von Jörg Zukunft am Klavier begleitet. Den glanzvollen Schlusspunkt setzte der Chor mit der „Herbergsuche heute“ von Lorenz Maierhofer. Gastsänger und Solist Thomas Janz glänzte mit Energie und sicheren Bassstimme. Die begeisterten Zuhörer verabschiedeten den Chor mit starkem Beifall – nun nahm das gut und vor allem mit vielen jungen Musikern besetzte Blasorchester des Musikverein Rot Platz im Chorraum.

In den wenigen Jahren des Dirigats hat Elisabeth Maier ihrem Heimatverein bereits ihren Stempel aufgedrückt. Die rund 40 Aktiven boten eine reife Leistung bei anspruchsvollen Werken. Dem Anlass entsprechend eröffnete die Musikkapelle mit dem „Choral für einen festlichen Anlass“ von Marc van Delft den zweiten Teil des weihnachtlichen Singens und Musizierens. Dem folgte mit dem Titel „Celtic Flutes“ des zeitgenössischen Komponisten Kurt Gäble ein opulentes Werk mit tänzerischen Elementen und Solis. Die jungen Musikerinnen Felicia Wieland und Verena Russ meisterten ihren Part bravourös.

Die Musikstücke „Amen“, die Meldienfolge vertrauter Lieder wie etwa das Wiegenlied „Still, still, weil’s Kindlein schlafen will“ und das Hirtenlied „Kommet ihr Hirten“ sowie das „Feliz Navidad“ rundeten das abwechslungsreiche Programm ab. Den lang anhaltenden Schlussapplaus hatten alle Mitwirkenden redlich verdient. Im Anschluss an das gemeinsam gesungene Lied „Tochter Zion“ hatte der Kirchengemeinderat zum fröhlichen Ausklang des Abends zu Glühwein und Weihnachtsgebäck eingeladen.