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Jubiläumsjahr

Das Jubiläumsjahr verlangt „Frohsinn“-Sängern alles ab

ROT / Lesedauer: 3 min

20 Auftritte stehen bei der Roter Chorgemeinschaft für 2011 zu Buche
Veröffentlicht:05.03.2012, 22:35

Von:
  • Schwäbische.de
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Auf ein ereignisreiches Jubiläumsjahr 2011 hat die Chorgemeinschaft „Frohsinn“ Rot bei der Hauptversammlung geblickt. Viel Lob gab es für die rund 35 Sängerinnen und Sänger aus berufenem Mund. „Was wir musikalisch bei unseren insgesamt 20 Auftritten geleistet haben, war bemerkenswert“, sagte der Chorleiter Ferdinand Thanner. In dieser Einschätzung fühlt sich der langjährige Dirigent durch viele positive Rückmeldungen bestärkt.

Von einem aus seiner Sicht „ganz besonderen Jahr“ sprach der erste Vorsitzende Martin Schmid . Als rundum gelungen stufte er die Feier zum 90-jährigen Vereinsbestehen ein. Man habe sie etwas anders gestaltet als sonst üblich – und dafür große Zustimmung bekommen.

Als Auftakt zum Jubiläumsjahr hatte der Chor im Hoenes-Saal der Villa Rot ein Konzert mit „Weihnachtsliedern im Wandel der Zeit“ gegeben. Mit einer guten Mischung der Vorträge konnte der „Frohsinn“ dann bei seinem Jubiläumskonzert im Mai vor ein großes Publikum treten. „Dass wir das Konzert als ein so genanntes Stuhlkonzert veranstaltet haben, kann ich nur als positiv bezeichnen“, bemerkte Martin Schmid rückblickend. Besonders hob er den Liederabend hervor, zu dem die Kreissparkasse im November eingeladen hatte. Mancher Zuhörer sei überrascht gewesen vom Auftritt und der Leistung eines „Dorfchores“.

Chor hat eine Doppelfunktion

Schriftführer Ernst Russ hatte im vergangenen Jahr besonders viel zu tun, um alle Ereignisse und Aktivitäten festzuhalten. Er erinnerte an weitere Unternehmungen, die den Einsatz des Chorleiters und aller Sängerinnen und Sänger verlangten und die Kameradschaft förderten. In der Doppelfunktion als weltlicher und Kirchenchor standen insgesamt 20 Chorauftritte auf dem Programm, davon allein zwölf bei kirchlichen Anlässen. Neben der Gestaltung von Gottesdiensten an Festtagen stellte sich die Sängerschar beim traditionellen Skapulierfest zur Verfügung.

Zur Kameradschaftspflege trugen ein Grillfest am Roter Weiher und das beliebte Fastenbrezel-Würfeln mit einer voraufgegangenen kleinen Wanderung sowie Geburtstagsständchen für die Vereinsmitglieder bei. Trotz eines kleinen Abmangels konnte die Kassiererin Claudia Kutz von einem beruhigenden Guthaben berichten.

80 Prozent Probenbesuch

Als „bemerkenswert und erstaunlich“ bezeichnete Chorleiter Ferdinand Thanner die Probenarbeit und gute Lernfähigkeit des Chores. Er hatte die Choristen zu 56 gemeinsamen Singstunden aufgerufen, die durchschnittlich zu 80 Prozent besucht worden sind. Nur einmal gefehlt hat Joachim Schmid aus Bühl, zweimal nicht dabei sein konnte Monika Moosmayer.

Bei den satzungsgemäßen Wahlen gab es, mit einer einzigen Ausnahme im Beirat, keine personellen Veränderungen.

Ehrungen

Mit Freude nahm der auf weitere zwei Jahre gewählte erste Vorsitzende Martin Schmid im Auftrag des Vereins, respektive des Oberschwäbischen Chorverbandes (OCV), zwei Sängerehrungen vor. Als Anerkennung für 30 Jahre Treue zum Chorgesang erhielt Leo Russ die Silberne Ehrennadel samt Urkunde des OCV. Der Geehrte ist seit 1982 aktiver Sänger, seit 2000 Mitglied im Beirat und „seit ewigen Zeiten“ Notenwart.

Ein Beispiel an Zuverlässigkeit ist ebenso die Sängerin Monika Harder, die auch nach ihrer Heirat und dem dadurch bedingten Wohnortwechsel nach Edelbeuren dem Chor die Stange hält –und das seit nunmehr 25 Jahren. Von 2000 bis 2008 trug sie Mitverantwortung im Beirat. Sie erhielt eine vereinsinterne Auszeichnung. Unter dem kräftigen Beifall der Sängerversammlung bedankte sich Chorleiter Thanner beim ersten Vorsitzenden Martin Schmid und seiner Stellvertreterin Karola Russ. „Sie haben in den vergangenen zehn Jahren hervorragende Arbeit geleistet, macht weiter so.“