Riedlingen

„Eine unglaubliche Erfahrung“

Riedlingen / Lesedauer: 3 min

SZ-Serie: „Draußen vor dem Balkon“: Donaustadt Riedlingen ist für Urlauber attraktiv
Veröffentlicht:30.07.2014, 19:02
Aktualisiert:24.10.2019, 11:00

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In Riedlingen und Umgebung bieten sich vielfältige Möglichkeiten für Touristen und Urlauber. Besonders beliebt ist die Donaustadt bei Radfahrern. Aber auch für Langzeitgäste gibt es viel zu erleben.

Eva Segura ist mit ihrem Rad auf der Durchreise. Die Spanierin aus Valenzia möchte bis zum ersten September in Budapest sein. Bisher hat sie schon 2400 Kilometer geschafft. Bei ihr zuhause redeten alle positiv über die Donau und deshalb hat sie sich für die Tour entschieden. „Die Natur, die alten Fachwerkhäuser und die vielen verschiedenen Leute, all das ist eine unglaubliche Erfahrung“, schwärmt sie.

An der Region gefallen ihr die Dörfer und das gute Essen, sowie das Bier. „Beim Fahrradfahren ist man nicht zu schnell und hat Zeit sich alles in Ruhe anzuschauen“, meint die Spanierin. Zudem sei man unabhängig und komme mit vielen verschiedenen Leuten ins Gespräch. Hier in der Gegend möchte sie noch die Wimsener Höhle besuchen. Bisher hat sie die Dörfer, die auf der Strecke lagen angeschaut und die Natur genossen. Außerdem war sie Schwimmen im Bodensee. Ihre nächste Station ist Ulm.

Auch Pamela Hellstern-Schärer und Daniel Schärer sind mit ihrer kleinen Tochter Nyana von Wila in der Schweiz etappenweise bis nach Riedlingen gefahren. Hier haben sie auch schon das Geocaching ausprobiert. „ Die Geocachs hier in der Gegend gehören zu den schönsten überhaupt“, meint Pamela Hellstern-Schärer. Begeistert erzählen sie von dem Multicach „Alle meine Entchen“ in den Mißmal’schen Anlagen, der auch Nyana sehr gefallen hat. Beim Geocaching handelt es sich um eine GPS-unterstützte Variante der Schnitzeljagd. Rund um Riedlingen befinden sich zirka 50 solcher Geocachs. In guter Erinnerung ist den Schärers auch das Römermuseum in Mengen geblieben, dort durfte Nyana ein Wollhemd und römische Sandalen anprobieren.

Der Dialekt gefällt

Christoph Suter und Lea Kathriner aus Luzern sind ebenfalls mit dem Rad unterwegs. Losgefahren sind sie in Schaffhausen, mit Ziel München. Mit ihrer Unterkunft auf dem Zeltpaltz sind sie zufrieden. An der Region schätzen sie die weiten Felder und die schönen Städte. Die Donaustadt sei wegen ihren Fachwerkhäusern sehr schön. Neben den netten Leuten gefällt ihnen hier in der Region auch der schwäbische Dialekt. Ihre Tour machen sie, weil sie die Donau schön finden. In Ulm wollen sie dann noch das Ulmer Münster besichtigen.

Angebote und Übernachtungsmöglichkeiten

Touristen bieten sich einige Möglichkeiten in Riedlingen: Die historische Altstadt lädt mit ihren mittelalterlichen Fachwerkhäusern und schnuckeligen Läden zum Bummeln ein. Die Donauinsel ist bei Besuchern ein beliebter Platz zum Baden und Relaxen. Wer sich für die Riedlinger Geschichte interessiert, sollte sich einen Besuch im Museum „Schöne Stiege“ oder im Feuerwehrmuseum nicht entgehen lassen. Für Sportbegeisterte Urlauber sind Kanutouren auf der Donau genau das Richtige. Ausgangspunkt dafür ist die Kanustation in Riedlingen. Übernachtungsmöglichkeiten: neben den Hotels und Gaststätten kann man in Riedlingen auf Zeltplätzen, in einer der zahlreiche Ferienwohnungen in der Altstadt übernachten. Zudem gibt es Wohnmobilstellplätze auf dem Stadthallenparkplatz, die bis zu drei Tage gebührenfrei genutzt werden können. (atr)