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Narrenzeit

Las Vegas, Pin-up & Black Jack – Bands und Narren feiern

Ochsenhausen / Lesedauer: 2 min

Närrische Musiknacht in Kuhhausen setzt Tradition der Hausbälle fort
Veröffentlicht:12.02.2017, 17:39

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Die Narrenzeit hat ja bereits am 11.11.2016 begonnen, aber am Samstag ging sie in Kuhhausen mit der Närrischen Musiknacht in Ochsenhausen so richtig los.

In der Zwischenzeit waren das Prinzenpaar mit Gefolge freilich gern gesehene Gäste bei zahlreichen Veranstaltungen. Jetzt jedoch scharren sie sprichwörtlich mit den Hufen wie Präsident Stefan Müller sagt. Denn ab sofort gehts rund gemäß dem Narrenlied „Laut schallet’s durchs Rottumtal: Kuhhausen hat Karneval“. Die KG-NZ Ochsenhausen, die örtlichen Gastronomen und Vereine hatten für Samstag zur „Närrischen Musiknacht“ eingeladen. Das ließen sich viele Gäste nicht zweimal sagen.

Auf die Musiknacht folgen fünf Prunksitzungen inklusive der Kinderprunksitzung. Außerdem sind geplant der Kinderumzug mit Rathausübergabe, natürlich der 46. Große Nachtumzug sowie eine Messe für Hästräger. „Also es ist viel geboten inKuhhausen“, sagt der Präsident. „Aber was ist ein Hausball?“, fragen sich die Jüngeren. Diese Hausbälle gibt es seit die Narrenzunft besteht.

Jede Wirtschaft – „Bohrturm“, „Adler“, „Mohren“, „Bauma´nn“, „Post“ oder „Pflug“ – veranstaltete seinen eigenen Faschingsball über Jahrzehnte hinweg.

Es war Tradition doch nach und nach ist diese eingeschlafen. Eine ältere Besucherin gefällt die neue Tradition der närrischen Musiknacht. „Als Jugendliche bin ich mit meinen Eltern in den Bohrturm zum Hausball gegangen“. „Es war schön, doch nach vier Stunden auch langweilig“, erinnert sie sich. „Heute ist das anders, die Musikgruppen ziehen von Lokal zu Lokal und ich auch.“ „Vom Top-Spin/Mohren zur Weinstube Baumann, ins Revanche, in den Adler nebst dem Steakhouse Ox-54 danach in die Post und zuletzt unternehme ich einen gemütlichen Spaziergang zum Cafe Schäfers am Krummbach“, sagte sie lachend.

„Genau das macht den Unterschied zu früher aus, kurzweilig, lustig, es wird viel geboten, ein Hausball für alle, mit allen“, meinte sie weiter. „Die Tradition lebt endlich wieder, deshalb meine Bitte: Weitermachen“, sagt sie abschließend.