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Kuhhausen feiert mit Pauken und Trompeten

Ochsenhausen / Lesedauer: 2 min

Kuhhausen feiert mit Pauken und Trompeten
Veröffentlicht:24.01.2016, 17:03

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Stefan Ziesel, Vizepräsident der Karnevalgesellschaft-Narrenzunft Ochsenhausen (KGO), ist zufrieden. Die dritte Musiknacht in Kuhhausen war ein Erfolg. In zahlreichen Gaststätten und Kneipen wurde gesungen und getanzt. Nicht nur die Jugendlichen waren gekommen. Ein bunt gemischtes Publikum jeglichen Alters feierte bis weit nach Mitternacht.

Schon um 19.30 Uhr trafen sich das närrische Volk und zahlreiche Mäschgerle auf dem Marktplatz, um gemeinsam das Narrenlied zu singen. Die ersten beiden Strophen werden dabei sitzend gesungen, die letzten stehend, egal wo man ist, das ist Tradition der KGO. Ein bisschen etwas Trinken gehörte bei den Narren ebenfalls dazu, bevor man sich auf den Weg in die Gaststätten machte.

Der Spielmannszug samt Sambagruppe und Prinzenpaar ließ sich mit einem Bus standesgemäß in den Fanfarenzugraum chauffieren. Dort legte ein DJ auf und sofort wurde getanzt und lauthals jeder Song mitgesungen. Von Tuten und Blasen keine Ahnung? Das kann man den Fanfarenzügen und Musikkapellen nicht vorwerfen. Im 30-Minutentakt tauchten sie abwechselnd in einer der Gaststätten auf. Bis aus Aitrach, Schemmerhofen und der näheren Umgebung waren sie gekommen, um mit den Einheimischen zu rocken. Im „Steakhouse“ etwa spielte die Band „Touch“ Oldies von den Beatles bis hin zu Falco und in der Pizzeria Post unterhielt „Miri & The Groovy Bones“ die Besucher mit Livemusik. „Die einzelnen Hausbälle waren früher nicht gut besucht“, sagt Stefan Ziesel, „aber als Musiknacht funktioniert die Wirtshausfasnet. Jeder kann sich verkleiden wie er will und man braucht keine Security. Gäste sind bei der Ortsfasnet selbstverständlich willkommen“. Auch Wolfgang Späth, Schriftführer der KGO äußerte sich begeistert über die Musiknacht: „Ein Fest mit wenig Aufwand für den KGO, volle Kneipen – was will man mehr“.