StartseiteRegionalRegion BiberachMaselheimMit vielen Fotos: So schön war der Narrenumzug in Äpfingen

Fasnetssonntag

Mit vielen Fotos: So schön war der Narrenumzug in Äpfingen

Äpfingen / Lesedauer: 2 min

Zum Fasnetsonntag zogen die Narren durch Äpfingen. Wer dabei war - und wer besonders in Erinnerung geblieben ist. Mit Bildergalerie.
Veröffentlicht:12.02.2024, 12:00
Aktualisiert:12.02.2024, 12:54

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Ausgelassen hat Äpfingen am Sonntag mit einem großen Umzug Fasnet gefeiert. 68 Gruppen und gut gelaunte Zuschauer machten den Tag perfekt.

Musikkapellen und Schalmeien spielen sich ein, an jeder Ecke Hästräger und kunterbunte Mäschgerla, Würstchenduft zieht durch die Straßen, viele Besucher suchen die besten Plätze und auch das Wetter hat sich herausgeputzt. Die Stimmung in Äpfingen ist schon vor dem Umzug bestens.

Viel Engagement der Zunft

Die Äpfinger Narrenzunft Weckafresser hatte geladen und 68 Gruppen folgten. Darunter 15 Kapellen, 2500 Hästräger und sechs Festwagen. Den Auftakt des Umzugs machten die Äpfinger Büttel.

Die Ehrenzunftmeister Ingo Laack und Hans Ströbele sowie Zunftmeisterin Petra Denz informierten auf der Tribüne über die teilnehmenden Zünfte und ihre Besonderheiten. Unterstützt wurden sie von Helmut Eichler, Zunftmeister der Paten-Zunft „Zeller Schwarze Katz“ und Oberzunftmeister der ANR-Region Oberschwaben/Donau.

Großer Auftritt vieler Akrobaten

Edgar Hagel und Michael Ogger, zwei Saubachhexen, waren auf halber Strecke als Kommentatoren positioniert. Sie steckten Narren wie Besucher mit ihrer guten Laune an. Die Gastgeber begeisterten mit der fahrbaren Backstube und Akrobatik der Gardemädchen.

Einen spektakulären Auftritt mit gruseliger Hexenpyramide und schaurig grünem Nebel steuerten die Hüttisheimer Narren bei. Auf ihre Art spektakulär: Die Untersulmetinger Dala Budel und ihre Christbaum-Kanone, mit der sie Zuschauer in Netze legten. Ob Konfettibad, entführte Mädchen oder stibitze Mützen, die Zünfte trieben ihren Schabernack mit den Besuchern am Umzugsweg.

Auch rund um den Umzug war viel geboten

In aller Frühe um 6 Uhr hatte der besondere Tag in Äpfingen begonnen. Der Äpfinger Spielmannzug zog mit den „Tagwacht-Spielen“ durch das Dorf, damit ja kein Bewohner das Fasnetstreiben verpasste. Verkleidet war die Kapelle heuer als „Meister Eder und sein Pumuckl“ mit knallroten Perücken.

Vormittags eröffnete der Fanfarenzug den Zunftmeister-Empfang. Große und Kleine Garde der Weckafresser, die Garde aus Mittelbiberach und die Saubachgugga aus Laupertshausen unterhielten Zunftmeister und Ehrengäste.

Für langjähriges und außerordentliches Engagement für den Verein wurden bei der Gelegenheit Wolfgang Egle, Frank Hepp, Martin Mysliwitz, Andreas Oelmeyer und Achim Reuter mit dem Hästräger-Orden des Alemannischen Narrenrings geehrt. Der Ehrenhäsorden „Silberkranz mit Nadel“ erhielt Ingo Bogenrieder.

Am Abend konnte Zunfträtin Petra Denz zufrieden eine vorläufige Bilanz ziehen. 3000 Menschen, schätzt sie, haben den Umzug angesehen und mitgefeiert. Ab Aschermittwoch steigt in Äpfingen die Vorfreude auf die nächste Saison. Denn dann feiert die Zunft ihr Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen.