Vogelschutzverein

Bienenfleißige Mitglieder erhalten viel Lob

Baustetten / Lesedauer: 3 min

Natur- und Vogelschutzverein Baustetten freut sich beim Festabend zum 100. Geburtstag über zahlreiche Gäste
Veröffentlicht:29.04.2012, 22:40
Aktualisiert:25.10.2019, 10:00

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Die intensiven Festvorbereitungen haben sich gelohnt: In entspannter Atmosphäre konnte der Natur- und Vogelschutzverein Baustetten am Samstag in der Turn- und Festhalle sein 100-jähriges Bestehen feiern. Dem Anlass entsprechend hatte die Interessengemeinschaft, die zu den ältesten ihrer Art im Land zählt, die Bürger und Vereine der Gemeinde sowie die befreundeten Natur- und Vogelschützer aus der Umgebung geladen.

Die Grußworte der Ehrengäste hatten eines gemeinsam: Die Hoffnung, dass der Natur- und Vogelschutzverein Baustetten seine Aufgaben zum Wohle für Mensch und Natur auch im zweiten Jahrhundert seines Bestehens fortsetzen kann. Die beste Grundlage seien der örtliche Gemeinschaftssinn sowie die kontinuierliche Nachwuchsarbeit, wie sie etwa seit Jahren von der engagierten Jugendgruppe „Auwädl“ mit Rita Hertenberger und dem jetzigen zweiten Vorsitzenden Peter Schaible als Leiter geleistet werde.

Mit dem im Baustetter Verein traditionell gesungenen Frühlingslied „Alle Vögel sind schon da“ fand der Festabend seinen trefflichen Auftakt. Der seit 18 Jahren amtierende Vorsitzende Ulrich Romer erinnerte in seinem auf etliche Schlaglichter beschränkten Rückblick an die 94 Mitglieder, die vor hundert Jahren den Verein aus der Taufe gehoben und an jene Männer und Frauen, die später oft unter schwierigen Bedingungen ( die SZ berichtete ) das Erbe der Gründungsväter von Generation zu Generation weitergegeben haben.

Der heutigen Vereinsleitung sei es vorderste Pflicht, den Natur- und Vogelschutzverein fortzuführen, „zum Wohle und in Harmonie mit der Natur und den Menschen, die in ihr leben“. In viele Verse in schwäbischer Mundart hatte Franz Wolfmaier senior seine Gedanken zum 100-jährigen Vereinsjubiläum gegossen. Der Moderator des Abends, Edmund Wiest, erwies sich dabei auch als versierter Rezitator. Auch Robert Janson von der Jugendgruppe „Auwädl“ fand mit einem selbst verfassten Beitrag starken Beifall.

Beispielhafter Idealismus

Die lange Liste der Grußadressaten eröffnete nach einem bunten Liederstrauß des Gesangvereins „Liederkranz“ Baustetten unter dem Dirigat von Laura Rechtsteiner Schirmherr Rainer Kapellen. In Erinnerung an die schlaue Biene Maja und ihre Abenteuer schlug der Bürgermeister der Stadt Laupheim eine Brücke zum Jubiläumsverein mit seinen (Bienen-)fleißigen Mitgliedern. Sie hätten sich über Jahrzehnte hinweg für die Natur und Vogelwelt mit beispielhaftem Idealismus eingesetzt. Der Stadt liege viel daran, Kindern und Jugendlichen die Natur und Umwelt nahe zu bringen. Deshalb unterstütze man im Rahmen der städtischen Jugendförderung den Dienst der Vereine. Der Schirmherr ließ den Worten prompt Taten folgen und erfreute den Jubelverein mit einem dreistelligen Geldbetrag.

Weitere Redner waren MdB Josef Rief („Sie vom Natur- und Vogelschutzverein reden nicht lange, sie packen an und schaffen. Das verdient Lob und Respekt“), Vertreter des Regierungspräsidiums Tübingen, des Landratsamtes, der Volksbank Laupheim, Baustettens Ortsvorsteher Dietmar Kögel, der Sprecher aller befreundeten auswärtigen Naturschutzvereine, Dr. Werner Jans aus Orsenhausen, und der Vertreter des Laupheimer Vereins für Geflügelzucht und Vogelschutz.

Ein „ganz dickes Lob“ aus dem Munde von Beiratsmitglied Christian Link galt den „guten Geistern im Verein“, Rita Hertenberger, Hildegard Romer, Hildegard Kühnbach- Freund und Anita Link, „die, wenn es gilt, fleißig mitarbeiten und so jetzt auch für den schönen Tisch- und Hallenschmuck gesorgt haben“.