Brandbekämpfung

364 Mal rücken die Floriansjünger aus

Untersulmetingen / Lesedauer: 3 min

Freiwillige Feuerwehr Laupheim blickt auf das vergangene Jahr zurück
Veröffentlicht:30.03.2014, 20:00
Aktualisiert:24.10.2019, 15:00

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Dem Slogan der Freiwilligen Feuerwehr Laupheim: „Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit“ haben die Feuerwehrleute auch im vergangenen Jahr ganz entsprochen. Zur Brandbekämpfung sind weitere Aufgaben wie Retten, Schützen, Bergen und Helfen hinzugekommen. In den Berichten zur dritten Hauptversammlung in der Mehrzweckhalle in Untersulmetingen haben die Funktionsträger – auch der Ortsteilwehren – von ihrer Arbeit im Dienste des Nächsten berichtet.

Mit zwei „feurigen“ Märschen eröffnete der Feuerwehr-Spielmannszug unter der Stabsführung von Rebecca Lemmermeyer zur Freude der 175 Besucher die Tagung in Untersulmetingen. Kommandant Andreas Bochtler sah in der Anwesenheit zahlreicher Vertreter der politischen Gremien, der höchsten Feuerwehramtsträger im Landkreis, der Polizei und DRK, Rettungswache und Werksfeuerwehr Diehl Aircabin und der Notfallseelsorge ein Zeichen der Verbundenheit und Wertschätzung „mit Ihrer Feuerwehr“. Sie könne vieles, jedoch nicht ohne Gottes Hilfe und seinen Schutz, sagte Bochtler und führte als exemplarisches Beispiel den Unfall mit einem Löschfahrzeug der Laupheimer Wehr an. „Wir konnten uns glücklich schätzen, dass alle acht Feuerwehrleute nur kleinere Blessuren erlitten haben.“

Im Bericht beschränkte sich Bochtler auf einige wenige der insgesamt 364 Einsätze und Ereignisse, die aber ausdrückten, dass die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrangehörigen auch 2013 einer enormen Belastung ausgesetzt und die Einsätze nicht planbar waren. Als ein Paradebeispiel für überörtliche Hilfe bezeichnete Bochtler den Brand eines Schweinestalles in Rißtissen. Gemeinsam mit der örtlichen Feuerwehr habe die Stützpunktfeuerwehr Laupheim Stadt – und Kreisgrenzen – übergreifend einen erfolgreichen Löschangriff vorgenommen. Seite an Seite kämpften die Wehrleute aus Laupheim, Untersulmetingen und weiteren Kameraden in den Ortsteilen gegen das Hochwasser in der Rißtalgemeinde an. Mit diesem Einsatz sei einmal mehr das Konzept der Feuerwehr Laupheim bestätigt worden. „Wir müssen an unseren örtlichen Feuerwehren festhalten, die Stützpunktfeuerwehr stark halten, gemeinsam üben, arbeiten und erfolgreich sein.“

Feuerwehrleute bilden sich weiter

In diesem Sinne äußersten sich die Abteilungskommandanten Siegfried Schneider, Obersulmetingen, Alexander Sontheimer, Baustetten, Peter Romer, Untersulmetingen, sowie der zum Ehrenkommandanten ernannte Peter Erath, Bihlafingen. In ihrem Statement berichteten sie von den Aktivitäten und Einsätzen ihrer Wehren. Die Informationen verdeutlichten, dass sich die Männer und Frauen ständig weiterbilden, um im Umgang mit den Gerätschaften und Fahrzeugen fit zu sein, und im Ernstfall effektiv eingreifen zu können.

Erfolgreich zu Gange war ebenso die Jugendfeuerwehr mit Jugendwart Peter Sießegger, der nach sechsjähriger Tätigkeit sein Amt an Florian Alt übergab. Ihm stehen in verschiedenen Positionen Jörg Fischbach, Alexander Krug, Cornelia Son (Jugendgruppenleiterin der Kinderfeuerwehr) und Svenja Müller als Jugendgruppenleiterin, Abteilung Spielmannszug, zur Seite.

Der ganze Stolz – nicht nur der Feuerwehrler – ist der Spielmannszug und die neu gegründete Kinderfeuerwehr. Dazu Andreas Bochtler: „Mit der Gründung einer neuen Jugendgruppe hat die Jugendfeuerwehr einen Zuwachs erhalten und stellt damit die größte Abteilung.“

Bürgermeister Rainer Kapellen und der Vorsitzende des Kreisfeuerlöschverbandes (KFV) Biberach, Klaus Merz, lobten in ihren Grußworten die Leistungsfähigkeit der Laup-heimer Wehr und der Abteilungsfeuerwehren in den Stadtteilen. „Sie verstehen Ihr Handwerk und beweisen Teamgeist und Kameradschaft, Ihre Arbeit wird in der Bevölkerung geschätzt“, so das Stadtoberhaupt.