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Zusammengehörigkeitsgefühl

Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gemeinde Kanzach stärken

Kanzach / Lesedauer: 3 min

10 000 Besucher werden am Wochenende zu Kunst im Sägewerk erwartet
Veröffentlicht:30.08.2013, 18:56

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An diesem Wochenende lockt Kunst im Sägewerk wieder tausende Besucher nach Kanzach. SZ-Mitarbeiterin Brigitte Braun sprach im Vorfeld mit Erich Reichert , dem Betreiber des Sägewerks.

Erich Reichert: Nun ja, etwas hektisch in der Vorbereitung, aber wir sind gut vorbereitet und alles läuft nach Plan.

Suchen Sie eigentlich gezielt nach Ausstellern oder bewerben sich die Künstler persönlich bei Ihnen?

Zu Anfang haben wir Adressen gesammelt und die Künstler/innen angeschrieben. Mittlerweile sind wir aber so etabliert, dass sich Interessierte selbst bei uns melden.

Gibt es Aussteller, die bereits seit der ersten Kunst im Sägewerk mit dabei sind.

Ja, sogar über 25 Künstler, zu denen wir mittlerweile ein sehr nettes, persönliches Verhältnis entwickelt haben.

In diesem Jahr sind – wie Sie sagen – insgesamt über 20 neue Aussteller vor Ort. Nach welchen Kriterien suchen Sie dann die Künstler/innen aus?

Es ist uns sehr wichtig, dass das Angebot passend zum Niveau der Aussteller ist und dass die neuen Künstler/innen gut mit dem Kreis der Aussteller harmonieren.

Woher kommen überhaupt die Aussteller?

Die Mehrzahl der Künstler/innen kommt aus der Region, das heißt bis zu 150 km im Umkreis, aber wir haben auch Aussteller, die eine weitaus längere Anfahrt in Kauf nehmen, um dabei zu sein. Die weiteste Anreise hat ein Künstler aus Köln, der seine Holzschnitzereien, darunter sein schon berühmtes geschnitztes Edelweiß, präsentiert.

Es ist doch sicher ein ungeheurer Aufwand, eine solche Veranstaltung in den Produktionsräumen zu organisieren und dann auch noch zu stemmen. Wie schaffen Sie das?

Ja, der Aufwand ist schon sehr groß, zumal der Betrieb bis Freitag um 15 Uhr regulär läuft. Mittlerweile allerdings kann man auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Außerdem arbeiten wir schon fast sechs Monate darauf hin, dass am Schluss alles „wie am Schnürchen“ klappt.

Sie arbeiten eng mit den Kanzacher Vereinen zusammen. In welcher Weise wird die Kooperation mit den örtlichen Vereinen organisiert und koordiniert.

Der Veranstalter der Kunst im Sägewerk ist die Gemeinde Kanzach selbst. Wir, das Sägewerk Reichert, stellen nur unser Betriebsgelände und unsere Halle zur Verfügung, was wir allerdings auch als Werbung für unseren Betrieb sehen. Allerdings ist es mir persönlich auch sehr wichtig, in der Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den Vereinen das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gemeinde insgesamt zu stärken. Bereits im Februar werden die Zuständigkeiten für die anfallenden Arbeiten gemeinsam besprochen und abgestimmt, wobei man auch hier auf einen reichen Erfahrungsschatz und viel Routine zurückgreifen kann.

Was wünschen Sie sich für die kommende Veranstaltung am meisten?

Ich wünsche mir sehr, dass alles in Harmonie verläuft und sowohl unsere Gäste als auch die Aussteller sich wohlfühlen, zufrieden sind und auch gerne wiederkommen.