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Hochdorf

3000 Euro für Sozialprojekt „Sorgende Gemeinschaft“

Hochdorf / Lesedauer: 2 min

Zur Weiterführung des Sozialprojektes „Sorgende Gemeinschaft“ werden dem Verein Lebensqualität in Hochdorf für das Jahr 2024 Finanzmittel in Höhe von 3000 Euro zur Verfügung gestellt. Dies hat der Gemeinderat Hochdorf in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.
Veröffentlicht:01.12.2023, 13:12

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Zur Weiterführung des Sozialprojektes „Sorgende Gemeinschaft“ werden dem Verein Lebensqualität in Hochdorf für das Jahr 2024 Finanzmittel in Höhe von 3000 Euro zur Verfügung gestellt. Dies hat der Gemeinderat Hochdorf in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Zuvor hat der Rat den Rechenschaftsbericht zur Kenntnis genommen.

Der Verein Lebensqualität wurde vor sieben Jahren von 28 Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Heute hat der Verein 142 Mitglieder und es wurden inzwischen zahlreiche Projekte umgesetzt, welche die Lebensqualität in der Gemeinde verbessert haben. Ein wichtiger Bestandteil des Vereins ist die 2019 ins Leben gerufene „Sorgende Gemeinschaft“, eine gemeinsame Aktion von Verein und Gemeinde. Die „Sorgende Gemeinschaft“ deckt sozial-karitative Bedürfnisse niederschwellig ab. Zahlreiche Projekte und regelmäßige Veranstaltungen wie „Quality Time - Zeit mitnand“, das Seniorencafe, Vorträge und Fahr- und Begleitdienste haben stattgefunden. Hinzu kam im letzten Jahr der Besuchsdienst „Besuche dahoim“. Diese Dienstleistung soll ein niederschwelliges, kostenloses Beratungsangebot für Senioren sein. „In diesem Bereich haben wir noch Luft nach oben“, sagte Traude Koch, die Vorsitzende des Verein Lebensqualität bei ihrem Vortrag in der Sitzung. Bisher haben wir in diesem Bereich nur sieben Einsätze gehabt. Anders sieht es bei anderen Hilfsdiensten aus. Der Begleitdienst wurde 29 Mal in Anspruch genommen, Einkäufe erledigen 1 Mal, Gartenarbeiten 30 Mal, Gesellschaft leisten 52 Mal, Leihoma 38 Mal, Tierbetreuung 33 Mal und Näharbeiten 5 Mal. Von 12 Helfenden wurden diese 188 Einsätze übernommen. Insgesamt stehen dem Verein 53 Helfende zur Verfügung.

Um diese Einsätze zu koordinieren haben die drei Frauen vom Sor-Ge Team, Erika Hipper, Margit Ruß und Petra Wydler rund 119 Stunden für Gespräche, Vermittlung, Beratung und Datenerfassung geleistet. Weitere über 200 ehrenamtliche Stunden fielen im Bereich der Abrechnung - Buchhaltung und Öffentlichkeitsarbeit durch weitere Ehrenamtliche an.

Bürgermeister Stefan Jäckle lobte das Engagement des Vereins und stand voll hinter der weiteren Unterstützung mit den beantragten 3000 Euro. „Meine Bürgermeisterkollegen sind neidisch auf mich, um diesen tollen Verein in meiner Gemeinde. Wenn die Gemeinde Geld zum Projekt gibt, kann der Verein denselben Betrag bei der Pflegekasse beantragen.“ Auch die Mitglieder des Gemeinderates hatten nur lobende Worte für die Arbeit des Vereins.