Heimat

Erasmus+ hat wieder Fahrt aufgenommen

Biberach / Lesedauer: 2 min

Gebhard-Müller-Schule war zum Austausch in den Niederlanden und zur Sprachvertiefung in Spanien
Veröffentlicht:31.05.2022, 12:29
Aktualisiert:31.05.2022, 12:30

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Die Vision einer „European School of the Future“ der Biberacher Kaufmännischen Schule hat die zweijährigen pandemiebedingten Einschränkungen überstanden. Wurde der Kontakt zu den europäischen Partnerschulen in dieser Zeit durch regelmäßige Online-Meetings aufrechterhalten, ging es nun wieder für Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrerinnen der Gebhard-Müller-Schule (GMS) mit der Bahn ins niederländische Nijverdal an die Reggesteyn-Schule. Dort trafen sich die Biberacher Jugendlichen und Pädagoginnen mit den weiteren Kooperationspartnern aus Sizilien, Kreta, Lissabon und Granada.

Die Leitfrage des aktuellen Programms lautet, welche Innovationen eine heutige Schule aufweisen muss, um die Herausforderungen in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung nachhaltig zu meistern. Insofern beschäftigten sich die fast 60 Schüler mit Fragen der Digitalisierung im Unterricht und die Pädagogen mit neuen didaktischen Modellen für eine zukunftsfähige „School of the Future“: Die Schüler entwarfen spielerisch eine zukunftsweisende Schule, erarbeiteten und erprobten mit den beteiligten Pädagogen innovative Lernmethoden und gestalteten ein erweitertes Schullogo, das an das letzte Projekt anknüpft. Gerahmt war das inhaltliche Programm von Übungen zum Teambuilding, einem kulturellen Programm und Ausflug nach Amsterdam.

Gleichzeitig brach eine zweite Gruppe aus der beruflichen Oberstufe ins Baskenland auf. Die sieben Schüler der Eingangsklasse (11) des Wirtschaftsgymnasiums zog es nach Nordspanien. Ziel war die Sprachschule „Instituto Hemingway“ in Bilbao, wo sie zwei intensive Wochen verbrachten. An den Vormittagen vertieften die Biberacher ihre Spanischkenntnisse, nachmittags standen verschiedene Aktivitäten auf dem Plan, die teils von der örtlichen Sprachschule und teils von Biberach aus organisiert worden waren.

Die ungeplanten Momente werden am eindrücklichsten in Erinnerung bleiben, wie beispielsweise als die Biberacher Schüler nach ihrer Ankunft in Bilbao den Bus am falschen Studentenwohnheim verließen. Der Lärm, den die Biberacher anschließend bei ihrer Suche mit ihren Rollkoffern verursachten, blieb der örtlichen Polizei nicht verborgen. Die freundlichen Polizisten eskortierten darauf die Reisegruppe zu ihrem richtigen Ziel.