Heimat

César-Franck-Gedenkkonzert in Achstetten

Laupheim / Lesedauer: 1 min

Andrea und Marius Schöttler spielen in St. Owald
Veröffentlicht:29.06.2022, 12:11
Aktualisiert:29.06.2022, 12:12

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Zum 200. Geburtstag des französischen Romantikers und Komponisten César Franck im November diesen Jahres gaben Andrea und Marius Schöttler am 19. Juni ein Gedenkkonzert. Es erklangen von den Interpreten abwechseln vorgetragen zwei seiner drei Choräle (h-Moll und a-Moll), die Orgelkennern als sein Vermächtnis gelten. Sie entstanden und wurden vollendet in seinem Todesjahr 1890, nachdem er aufgrund eines Verkehrsunfalls verstarb. Grundlage dieser Stücke sind jeweils nicht liturgische Choralthemen, sind also frei erfunden, haben aber allesamt einen religiösen Charakter. Ferner erklang Prélude, Fugue et Variation in h-Moll, die ebenfalls zu seinen bekanntesten Werken zählen. Eingängig ist vor allem die schöne Melodie im schwingenden 9/8-Takt im Eingangssatz, die im letzten Satz wieder aufgegriffen wird.

Die Franck-Stücke wurden ergänzt durch Stücke des Kanadiers Denis Bédard, die liturgisch passend gregorianische Melodien (z. B. „Veni, creator Spiritus“) verwenden und diese in seine der französischen Spätromantik in der Nachfolge César Francks verpflichteten Klangsprache umsetzen. Die beiden Interpreten bedankten sich für den Applaus mit einem vierhändigen Stück ebendieses Komponisten.