StartseiteRegionalRegion BiberachGutenzellSpektakel in 33-Einwohner-Dorf: 2000 Besucher bei Fasnetsumzug

Dörfchen platzt aus den Nähten

Spektakel in 33-Einwohner-Dorf: 2000 Besucher bei Fasnetsumzug

Gutenzell / Lesedauer: 1 min

Das Spektakel ereignet sich alle fünf Jahre an Fasnetssonntag im Weiler von Gutenzell-Hürbel. Hier gibt es die schönsten Fotos vom Umzug.
Veröffentlicht:12.02.2024, 17:00

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Über 2000 Besucher sind am Fasnetssonntag zum Umzug nach Dissenhausen gekommen. Eine beachtliche Menschenmasse, wenn man bedenkt, dass der Weiler der Gemeinde Gutenzell-Hürbel gerade einmal 33 Einwohner beherbergt.

„In einem kleinen Weiler so einen Umzug zu machen ist einfach einzigartig“, sagt Herbert Ackermann, Präsident der Gutenzeller Fasnetsgruppe „Dore Bohle“.

Diese haben die Organisation übernommen. Insgesamt 35 Gruppen aus der Region waren für das Spektakel angemeldet.

„Alles ist einwandfrei abgelaufen, genau so wie wir es uns vorgestellt haben“, sagt Ackermann. Der Dissenhauser Umzug sei eine Rarität, denn er finde nur alle fünf Jahre statt.

Allein aus der Gemeinde Gutenzell-Hürbel liefen mehrere kostümierte Gruppen mit. Die „Schmalzbude“ lud zur Fiesta und machte mit ihrem Wagen Werbung für ihre Mexico-Party im kommenden Sommer.

Mottowagen ziehen durchs Dorf

Die Kicker vom VfB Gutenzell nahmen sich indes selber auf die Schippe. In einer fahrenden Bierkiste rollten die „Flaschen vom VfB“ durch Dissenhausen. Bürgermeister Thomas Jerg warb zudem als „Burger King“ um weitere Spenden für den Rotsteg.

Der Weiler Bollsberg brachte gleich einen ganzen Zirkus mit. Von vermeintlichen Elefanten bis hin zu einer menschlichen Kanonenkugel, war alles geboten.

Aus dem Nachbarort Reinstetten reisten die Rottumtal-Hexen an und versetzten vor allem die jüngeren Zuschauer in Staunen.

Nach zwei Runden durch Dissenhausen war der Umzug zwar vorbei, das Spektakel ging aber noch weiter. „Jetzt machen wir noch Party“, so Herbert Ackermann.