Gemeindehaus

Gemeinde heißt Pfarrerin willkommen

Ertingen / Lesedauer: 4 min

Ertingen und Dürmentingen freuen sich auf die Seelsorgerin Cornelia Schmutz
Veröffentlicht:30.10.2016, 14:56
Aktualisiert:23.10.2019, 11:00

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Volles Haus ist am Sonntagmorgen im evangelischen Gemeindehaus in Ertingen gewesen, als Pfarrerin Cornelia Schmutz offiziell im Rahmen der Investitur-Feier als evangelische Pfarrerin eingesetzt wurde. Kolleginnen und Kollegen aus der Umgebung, Freunde, Gläubige und Gäste gratulierten ihr. Festlich mitgestaltet wurde die Investiturfeier auch von der Kantorei Riedlingen. In der Kirchengemeinde Riedlingen - Ertingen - Dürmentingen wird sich Cornelia Schmutz hauptsächlich um die Christen in Ertingen und Dürmentingen kümmern.

Ihr größter Wunsch an diesem Tag, Zustimmung und Annahme durch die Kichengemeinde zu erlangen, ging in Erfüllung. Nachdem sie schon seit elf Monaten ihren Dienst vollzieht, konnten sich schon viele ein Bild über das Wirken, Schaffen und ihren Umgang mit den Mitmenschen machen. So konnte sie feststellen, dass sie mit offenen Armen und Herzen an ihrem neuen Wirkungsort aufgenommen wird.

„Ein besonderer Tag mit besonderen Anlässen“, so stellte Dekan Helger Köpf die Investitur an diesem Sonntag dar. Zum einen werde nun die neue Übersetzung der Martin-Luther-Bibel übernommen und zum andern eine Pfarrerin fest verpflichtet, die seit elf Monaten schon Dienst in der Gemeinde verrichte. „Gottes Wort braucht Menschen, braucht Sie, Frau Schmutz, die das Wort Gottes in das Leben hineintragen“, so der Dekan. Dazu werde man berufen und er wie auch die ganze Gemeinde trauten es ihr zu. „Sie sind Dienerin des Wort Gottes, aber nicht Dienstleisterin für alle Wünsche“, so Schöpf. „Was Sie tun können für die Gemeinde, dafür segnen wir Sie heute, wir helfen und begleiten Sie, dass Sie Ihren Auftrag Gottes erfüllen können.“

Gute Zusammenarbeit

Als Investitur-Zeugin lobte Kirchengemeinderätin Silke Renz die neue Pfarrerin: „So wie Du bist, bist Du ein Segen für die Gemeinde.“ Dies habe man schon in den elf vergangenen Monaten erfahren. Ähnlich sah es die zweite Zeugin, Gemeindereferentin Andrea Hofmann, die sich schon riesig auf de Zusammenarbeit freut. Als erste Gratulanten kündigte Kirchengemeinderat Jürgen Riegler Bürgermeister Jürgen Köhler an, der auch im Namen seines Amtskollegen Dietmar Holstein aus Dürmentingen Cornelia Schmutz als Pfarrerin willkommen hieß. Kirche und Kommune hätten einiges gemeinsam, so Köhler, man messe auch den kirchlichen Aktivitäten große Bedeutung zu. „Sie haben sich für eine lebendige Gemeinde entschieden“, sagte Köhler weiter. Man freue sich in beiden Gemeinden auf eine gute Zusammenarbeit. „Mögen Sie stets auf Menschen treffen, die es gut mit Ihnen meinen.“

Schulleiter Markus Geiselhart lobte den Landes- und Oberkirchenrat, die wieder einen Joker aus dem Ärmel geschüttelt hätten. „Herzbube“ sei durch „Herzdame“ ersetzt worden. Die Kinder aus Ertingen und Dürmentingen hätten sich auf jeden Fall schon ein Bild von der neuen Pfarrerin gemacht: Sie könne schön lachen, Geschichtle erzählen und müsste eigentlich „Glanz“ heißen. Ein besonderes Geschenk hatte er für die neue Pfarrerin dabei: Viele kleine Gemälde der Kinder und alle in Grün gehalten, ihrer Lieblingsfarbe.

In den vergangenen elf Monaten habe man ökumenisch schon gut zusammen gearbeitet, so Ertingens katholischer Pfarrer Dr. Peter Häring. Bewährtes habe man weitergeführt und Neues angefangen. Es gebe viele Berührungspunkte und Felder, wo Zusammenarbeit da sei, er bat aber auch um gegenseitigen Respekt von Verschiedenartigkeiten. „Gottes Segen, dass bei Ihrem Wirken alle Wünsche alle in Erfüllung gehen.“

Pfarrerin Stefanie Zerfaß aus Bad Saulgau wünschte im Namen der Kolleginnen und Kollegen aus der Umgebung der neuen Pfarrerin einen festen Stand in ihrem Amt.

Kollegin Cornelia Mielitz aus Riedlingen: „Gottes Segen für das Leben und unsere Gemeinschaft.“ Umringt vom ganzen Kirchengemeinderat entboten Silke Renz und Paul Lenz der Pfarrerin ein herzliches Willkommen, damit sie weiterhin mit Schwung und vielen Ideen dafür sorgen wird, damit die Gemeinde lebendig bleibt. Im Anschluss war Zeit, bei einem Stehempfang mit der Pfarrerin ins Gespräch zu kommen.