Meine Heimat

Erstmals eine „Friedenswallfahrt“ nach St. Sebastian

qEberhardzell / Lesedauer: 2min

Wie in all den Jahren vor der Corona-Pandemie hatten sich am Sebastianstag (20. Januar) wieder Hunderte von Menschen nach Haisterkirch aufgemacht, um dem Festgottesdienst und der anschließenden Prozession hinauf nach St. Sebastian beizuwohnen. Etliche Gruppen – kleine und große – aus Weilern und Dörfern vor allem aus dem südlichen Kreis Biberach wie Eberhardzell, Ingoldingen und Hochdorf sowie aus den Seelsorgeeinheiten Bad Waldsee und Bad Wurzach pilgerten auch schon die Tage zuvor direkt zur Kapelle, um dort zu beten und um den Beistand des Heiligen bei Gott zu erbitten.
Veröffentlicht:25.01.2023, 11:14
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Wie in all den Jahren vor der Corona-Pandemie hatten sich am Sebastianstag (20. Januar) wieder Hunderte von Menschen nach Haisterkirch aufgemacht, um dem Festgottesdienst und der anschließenden Prozession hinauf nach St. Sebastian beizuwohnen. Etliche Gruppen – kleine und große – aus Weilern und Dörfern vor allem aus dem südlichen Kreis Biberach wie Eberhardzell, Ingoldingen und Hochdorf sowie aus den Seelsorgeeinheiten Bad Waldsee und Bad Wurzach pilgerten auch schon die Tage zuvor direkt zur Kapelle, um dort zu beten und um den Beistand des Heiligen bei Gott zu erbitten.

Das winterliche Wetter – etwas Schnee und ab und zu einige Sonnenstrahlen – passte zu „Bastiane“ und beflügelte Gläubige, den Sebastianstag in Haisterkirch mitzufeiern. Die Pfarrkirche war bei Gottesdienstbeginn schon voll belegt. Begrüßt wurden die Gottesdienstbesucher von Waltraud Ruf und Rolf Heber, den beiden gewählten Vorsitzenden des Kirchengemeinderats von Haisterkirch. Beeindruckend war die große Schar von Ministranten und die Anzahl von acht Seelsorgern. Hauptzelebrant war Pfarrer Thomas Bucher. Pfarrer Stefan Werner hatte sich im Altarraum eingereiht in einem singstarken Doppelquartett. Die Sangesschar sorgte für die feierliche musikalische Umrahmung und vertiefte gesanglich die Leitgedanken zum Thema „Frieden schaffen“. Anstatt einer Predigt wurden in einer Frage- und Antwortrunde Leitgedanken zum Thema Frieden sehr lebensnah erörtert. Die Fragen stellten Waltraud Ruf und Rolf Heber. Antworten erhielten sie von Schwester Birgitta (Kloster Reute) und Pfarrer Stefan Werner. Dabei wurden an Beispielen aus dem Lebensalltag der beiden Antwortgeber Parallelen zum Wirken und Tun des Soldaten und Christen Sebastian aufgezeigt. Die Hoffnung bestehe, dass durch die Kraft des Gebets und auch durch den Beistand des St. Sebastian Frieden gelingen kann und möge. „Unser Gebet um den Frieden“ muss helfen, so das Resümee der Talkrunde.

Die Kirchengemeinderäte Rolf Heber und Waltraud Ruf wurden nach 12 Jahren engagierten Wirkens durch Pfarrer Werner aus ihrem Ehrenamt verabschiedet wurde. Den Pilgerzug unter dem Motto „Wallfahrt für den Frieden“ führte die Minstrantenschar mit Kreuz und Fahnen an. Den ganzen Nachmittag über trafen weitere Gebetsgruppen oben bei der Kapelle ein.


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