Seelsorgeeinheit

Eberhardzell begrüßt neuen Pfarrer

Eberhardzell / Lesedauer: 2 min

Eberhardzell begrüßt neuen Pfarrer
Veröffentlicht:29.09.2010, 13:00
Aktualisiert:26.10.2019, 00:00

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Die katholischen Gemeinden der Seelsorgeeinheit Eberhardzell haben einen neuen Pfarrer. Am vergangenen Sonntagnachmittag wurde Pfarrer Max Wiest in einem Gottesdienst in der Pfarrkirche Sancta Maria Mater Dolorosa in Eberhardzell in sein Amt eingeführt.

Dekan und Administrator Sigmund Schänzle bezeichnete den Tag als einen Tag der großen Freude für die Gemeindemitglieder. „Das Warten hat sich gelohnt“, versprach er mit Blick auf seinen Mitbruder Max Wiest. Dekan Schänzle überreichte Max Wiest die symbolischen Schlüssel für die Kirchen und wünschte ihm Gottes Segen und Gnade für den Weg in der Seelsorgeeinheit Eberhardzell.

Hannelore Sauter, zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderats Mühlhausen , sprach in ihrem Grußwort von einem „neuen Abschnitt der Leitung unserer Seelsorgeeinheit. Die Zeit der Vakanz ist vorbei und wir haben wieder einen Priester, der voran geht, die Gemeinden führt und leitet. Sie werden in einer aktiven Seelsorgeeinheit wirken, die durch Ihre Amtsvorgänger, aktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vielen Ehrenamtlichen gut bestellt ist“. Sauter und ihre Kollegen der anderen Ratsgremien überbrachten Pfarrer Wiest unter anderem ein Schlüsselbrett mit den vier Fotos der Kirchen in der Seelsorgeeinheit und vier Schlüsseln aus Laugengebäck.

Pater Devis Don Wadin, Präses des Missionshauses der Steyler Missionare St. Johann in Blönried und selbst längere Zeit als Seelsorger in Eberhardzell tätig, sagte der Gemeinde ein herzliches „Vergelt’s Gott und Ade!“. Mit der Investitur von Pfarrer Wiest gehe eine 33-jährige Ära von Priestern der Steyler Missionare in Eberhardzell zu Ende.

In seiner Predigt grüßte Wiest die zahlreich erschienenen neuen und altbekannten Schwestern und Brüder. Zur Investitur waren extra Gemeindemitglieder aus Wiests ehemaliger Seelsorgeeinheit Heidenheim-Nord angereist. Wiest betonte, er sehe diesen Tag als „einen besonderen Tag“, räumte aber ein, dass er vom Dekan vorgewarnt wurde, dass die Kirche selten so voll sein werde.

Der 1960 in Ellmannsweiler im Dekanat Biberach geborene Pfarrer Wiest ist zuständig für die katholischen Gemeinden St. Maria Mater Dolorosa in Eberhardzell, Zum Heiligen Erzengel Michael in Füramoos, St. Ottilia in Mühlhausen und St. Michael in Oberessendorf. Nach seinem Theologiestudium in Tübingen und Israel wurde Wiest 1979 in Rottenburg zum Diakon und 1987 in Weingarten zum Priester geweiht. Seine Vikarszeit verbrachte er in Herrenberg und Leutkirch, bevor er 1991 als Pfarrer in die Seelsorgeeinheit Heidenheim-Nord in den Gemeinden Schnaitheim, Großkuchen und Königsbronn ging und bis Juli 2010 über 19 Jahre lang dort tätig war.