Lebensleistung

Pater Mathew zollt den Achtzigern Respekt für ihre Lebensleistung

Burgrieden / Lesedauer: 2 min

Burgrieder Jahrgänger 1935/1936 feiern in geselliger Runde
Veröffentlicht:30.05.2016, 12:08
Aktualisiert:23.10.2019, 15:00

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In geselliger Runde und freundschaftlicher Atmosphäre haben am Sonntag die Burgrieder Jahrgänger 1935/1936 das gemeinsame 80er- Fest begangen. Obwohl die in Burgrieden lebenden Altersgenossen regelmäßig jeden ersten Mittwoch im Monat im „Löwen“ zusammensitzen und darüber hinaus Jahrestreffen stattfinden, an denen die meisten teilnahmen, war die Freude über die jetzige Begegnung groß – auch bei Alfred Zell und Kreszentia Junginger (Keller) als Fest-Organisatoren.

Die Mitfeier des Gottesdienstes in der Pfarrkirche Sankt Alban, in der viele der heutig Achtzigjährigen getauft wurden und ihre Erstkommunion gefeiert haben, stimmte auf den Tag ein. Pater Mathew fand in seiner Begrüßung und Predigt tief empfundene Worte für die Jahrgänger. Er zollte ihnen für ihr Lebenswerk Respekt und wünschte ihnen Zuversicht „dass Gott ihren weiteren Weg mitgeht“. In Erinnerung an die bereits zwölf verstorbenen Kameraden wurden am Kreuz des neuen Friedhofs Blumen niedergelegt.

Bestens bewirtete die Familie Linder vom Gasthaus „Zum Hirsch“ die Festgäste, die sich nach einem Abstecher im Heimatmuseum des Historischen Vereins auch zum Nachmittagskaffee, Kuchen und Torten einfanden. Etliche Jahrgänger, die zum ersten Mal die Museumsräume in der „Alten Schule“ betraten, waren erstaunt, was die Hobby-Heimatforscher an historischen Gegenständen und Zeitzeugnissen zusammengetragen haben. Die Vorsitzende Maria Dietrich, Karl Thanner und Kurt Kiechle führten durch die Museumsräume und standen den Besuchern, die ja selbst Kinder der Kriegszeiten waren, Rede und Antwort. Der Eintrag ins Gästebuch brachte die Anerkennung für die Heimatforscher zum Ausdruck.