Fördergeld

Ziel ist eine für jeden offene Hochschule

Biberach / Lesedauer: 2 min

Dr. Jennifer Blank leitet Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung an der Hochschule Biberach
Veröffentlicht:28.11.2014, 13:04
Aktualisiert:24.10.2019, 08:00

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Mit einem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung möchte die Hochschule Biberach ( HBC ) ihr Angebot ausbauen und neue Zielgruppen ansprechen. Für das Zentrum hatte die HBC im Sommer Fördergelder von zunächst 650000 Euro für die nächsten dreieinhalb Jahre erhalten; weitere 430000 Euro wurden in Aussicht gestellt.

Nun hat die Hochschule mit der konkreten Ausarbeitung der neuen Angebote begonnen. Als wissenschaftliche und geschäftsführende Leiterin wurde Dr. Jennifer Blank gewonnen. Die 30-Jährige hat an der Universität Gießen Chemie studiert sowie später ein Lehramtsstudium für Gymnasien in den Fächern Chemie und Theologie absolviert. Ihre Promotion erarbeitete sie im Bereich der empirischen Bildungsforschung. Zuletzt war Dr. Blank für die Koordination von Projekten im wissenschaftlichen Bereich an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn tätig; hier hat sie auch die Antragsstellung zur Einwerbung von Drittmitteln unterstützt.

Das nun gestartete Projekt der Hochschule Biberach zur Gründung und Etablierung eines Zentrums für wissenschaftliche Weiterbildung wird zum neuen Jahr durch zwei weitere Mitarbeiterinnen verstärkt, die in der Personalentwicklung sowie im Bereich berufsbegleitender Masterstudiengänge Erfahrung haben.

Gemeinsam mit der verantwortlichen Prorektorin, Professorin Annette Schafmeister, werden sie Angebote für eine offene Hochschule entwickeln, an der Personen mit und ohne akademischen Hintergrund Programme finden, um sich weiter zu qualifizieren. Die Angebote werden sich an den thematischen Schwerpunkten der HBC – Bauwesen, Energie, Biotechnologie und Betriebswirtschaft – orientieren und die Weiterbildungsprogramme der Akademie der Hochschule Biberach abrunden. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung umfasst auch die wissenschaftliche Begleitung des Projekts.

„Das Zentrum will alle Beteiligten an der Hochschule, an der Akademie sowie externe Partner zusammenführen, Aktivitäten bündeln und Möglichkeiten schaffen“, sagt Blank.