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Werner Schmidt porträtiert Landrat a.D. Schmid

Biberach / Lesedauer: 2 min

Bei einer kleinen Feierstunde wurde das Porträt von Heiko Schmid im großen Sitzungssaal des Landratsamts Biberach präsentiert. Das Porträt reiht sich damit in die Galerie der Landräte des Landkreises ein.
Veröffentlicht:07.12.2023, 12:10

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Bei einer kleinen Feierstunde wurde das Porträt von Heiko Schmid im großen Sitzungssaal des Landratsamts Biberach präsentiert. Das Porträt reiht sich damit in die Galerie der Landräte des Landkreises ein. Der Künstler Werner Schmidt aus Oberkirch porträtierte den ehemaligen Landrat des Landkreises Biberach. Die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke ermöglichten den Ankauf des Gemäldes.

Schon 1973 wurde die Tradition der Galerie der Landräte begründet, als Paul Heckmann aus dem Amt schied. Er war der letzte Landrat des alten Landkreises Biberach und nach der Kreisreform Amtsverweser. Erwin Henning schuf das Gemälde 1973. Diese Tradition wurde fortgesetzt mit den Gemälden von Wilfried Steuer, welches von Marianne Henselmann geschaffen wurde, und Peter Schneider, den Hermann Schenkel porträtierte. Nun wird die Reihe um das Werk von Heiko Schmid erweitert.

Bislang hingen die Gemälde im Kleinen Sitzungssaal des Landratsamts, dazu noch ein alter Oberamtsmann und ein Biberacher Oberbürgermeister. „Im Zuge der Neugestaltung des Kleinen Sitzungssaals haben wir bewusst die Entscheidung getroffen, die Landräte künftig im Großen Sitzungssaal zu präsentieren - wo der Kreistag mit dem Landrat als Vorsitzendem im Plenum tagt“, betonte Landrat Mario Glaser bei seiner Begrüßung.

Titus Koch, Galerist aus Randegg, stellte den Kontakt zwischen dem Künstler und dem ehemaligen Landrat her. Er schilderte bei der Feierstunde, wie er durch einen Tipp auf den Künstler Werner Schmidt gekommen sei. Als er verschiedene, von Schmidt gemalte Porträts gesehen hatte, habe er gewusst, dass Schmidt der richtige Künstler sei, um Heiko Schmid zu malen. Werner Schmidt stammt gebürtig aus dem Schwarzwald und lebt in Oberkirch. Er gilt als versierter Porträtmaler. Unter anderem hat er 2017 den Berliner Ehrenbürger Wolfgang Schäuble porträtiert.

Werner Schmidt schilderte, dass es ihm Heiko Schmid leichtgemacht habe: „Heiko Schmid hat einen Kopf, der den ganzen Körper ausdrückt, ein Lächeln, das unverkrampft ist, und am prägnantesten war für mich sein Schal“, so schilderte der Künstler seine Gedanken zum Entstehen des Werkes. Bei einem Treffen hat Werner Schmidt den ehemaligen Landrat von allen Seiten fotografiert, um von den Fotos dann das Bild zu kreieren. „Ein halbes Jahr habe ich an dem Bild gearbeitet und dabei 120 bis 130 Schichten Farbe aufgetragen“, erläuterte der Künstler seine Arbeit.

„Es ist für mich ein großes Zeichen der Wertschätzung und eine Ehre, dass nun ein Porträt von mir im großen Sitzungssaal hängen darf“, betonte Landrat a.D. Schmid bei seiner Rede und sagte weiter: „Allen, die das ermöglicht haben, bin ich überaus dankbar.“