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Tennis-DM: Wagner trifft auf Schunk im Frauen-Finale

Biberach / Lesedauer: 3 min

Bei den Männern messen sich am Sonntag Patrick Zahraj und Daniel Masur im DM-Endspiel in Biberach. Das waren die Reaktionen nach den Halbfinals am Samstag.
Veröffentlicht:09.12.2023, 19:07

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Stephanie Wagner (TC SCC Berlin) und Nastasja Schunk (Mannheimer TSG 1899) bestreiten am Sonntag (ab 11 Uhr) das Frauen-Finale bei den deutschen Tennismeisterschaften in Biberach. Bei den Männern trifft Patrick Zahraj (TC Wolfsberg Pforzheim) im Endspiel auf Daniel Masur (Tennispark Versmold). Das Männer-Finale beginnt nicht vor 13 Uhr.

Dreisatzerfolg für Wagner

Die an Position fünf gesetzte Stephanie Wagner gewann das erste Halbfinale in drei Sätzen gegen Carolina Kuhl (CaM Nürnberg). Dabei verlor die 29-Jährige, die vom früheren deutschen Davis-Cup-Spieler Marc-Kevin Göllner trainiert wird, Durchgang eins mit 2:6 gegen die Nummer vier der Setzliste. Satz zwei und drei gingen dann jeweils mit 6:3 an Wagner.

„Es war ein hartes Match mit guten Ballwechseln. Im ersten Satz habe ich noch nicht so zu meinem Rhythmus gefunden. Danach bin ich immer besser reingekommen ins Match und habe mich auch richtig gut gefühlt“, so Stephanie Wagner. „Ich freue mich total im Endspiel zu stehen. Das habe ich mir schon auch zugetraut, weil ich die letzten Wochen gut gespielt habe. Jetzt freue ich mich auf das Match am Sonntag gegen Nastasja Schunk, gegen die ich noch nie gespielt habe. Ich bin gespannt wie es laufen wird.“

Große Freude bei Schunk

Die an Position drei geführte Nastasja Schunk siegte im zweiten Halbfinale ebenfalls in drei Sätzen gegen die topgesetzte Noma Noha Akugue (Der Club an der Alster). Satz eins sicherte sich zunächst Noha Akugue mit 7:6 im Tiebreak. Danach wendete sich das Blatt zugunsten von Schunk, die sich die beiden folgenden Durchgänge jeweils klar holte (6:2, 6:0).

„Das Match war eigentlich insgesamt gut, auch wenn ich den ersten Satz unglücklich verloren habe. Im zweiten Satz bin ich gut gestartet und dann lief es einfach“, sagte Schunk nach der Partie. „Ich weiß schon, dass ich ganz gut spielen kann. Nach der langen Verletzungspause und der geringen Matchpraxis danach habe ich nicht unbedingt erwartet das Endspiel zu erreichen. Umso größer ist jetzt die Freude.“ Ihre kommende Gegnerin Stephanie Wagner kenne sie nicht so richtig. „Aber sie ist auf jeden Fall eine gute Spielerin, sonst würde sie nicht im Endspiel stehen“, so die 20-Jährige. „Ich werde versuchen im Finale mein Bestes zu geben und dann schaue ich mal was rauskommt.“

Premiere für Zahraj

Im ersten Halbfinale bei den Männern bezwang der ungesetzte Patrick Zahraj (TC Wolfsberg Pforzheim) am Samstag den Qualifikanten Kevin Hümpfner (VfL Sindelfingen 1862) mit 6:2 und 6:2.

„Es ist ein super Gefühl im Endspiel zu stehen“, sagte Zahraj, der das erste Mal bei den Männern das Finale erreicht hat, nach dem Match. „Seine Vorhand und Rückhand sind schon ein Geschoss. Ich habe es aber geschafft, seine Bälle früh zu neutralisieren und so selbst in die Offensive gehen zu können. Das war der Schlüssel zum Erfolg.“ Jetzt will der 24-Jährige laut eigener Aussage auch das Finale gewinnen. „Ich gehe da gelassen rein, werde es einfach genießen und versuchen, mein bestes Tennis abzurufen. Und dann schauen wir mal, was bei rauskommt“, so Zahraj.

Masur wirft Vorjahresfinalisten raus

Zahrajs Gegner im Endspiel heißt Daniel Masur. Die Nummer drei der Setzliste siegte im zweiten Halbfinale gegen den an Position zwei geführten Vorjahresfinalisten Max Rehberg (TK Grün-Weiß Mannheim) mit 7:5, 4:6 und 6:3.