Sektion

Platz vier zum DM-Abschluss für Ruedi

Biberach / Lesedauer: 2 min

Trial: Der bereits als Meister feststehende Fahrer des AMC Biberach verpasst Podest knapp
Veröffentlicht:30.10.2018, 20:05
Aktualisiert:22.10.2019, 15:00

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Der bereits als Meister in Klasse zwei feststehende Florian Ruedi vom AMC Biberach hat beim letzten Lauf der Trial-DM in Neuburg an der Donau Rang vier belegt. Sein Vereinskollege Mirco Buck verpasste einen Platz unter den besten zehn.

Der DM-Lauf wurde vom Ausrichter MC Neuburg um seinen Vorsitzenden Stefan Behr wie ein Arena-Trial aufgezogen. Alle Sektionen befanden sich auf einem überschaubaren Gelände, sodass die Zuschauer allen Fahrern in den verschiedenen Klassen zuschauen konnten. Gestartet wurde in zwei Gruppen. Da Florian Ruedi und Mirco Buck in der zweithöchsten Klasse Deutschlands unterwegs sind, starteten sie mittags. Die Sektionen beinhalteten sehr hohe Stufen, darunter große Betonwasserrohre und Betonklötze sowie auch technisch sehr anspruchsvolle Dreifachstufen, die der Höhe eines Autos entsprachen. Zudem waren die Sektionen ziemlich lang, die erlaubte Durchfahrtszeit betrug 90 Sekunden.

In Neuburg an der Donau regnete es den ganzen Tag. Florian Ruedi hatte große Probleme mit der Bodenbeschaffenheit und den rutschigen Kalksteinen. Er kassierte in den ersten drei Sektionen die maximale Anzahl an Strafpunkten und in Sektion vier nochmals drei Zähler. Buck startete sehr gut, er hatte nach drei Sektionen nur zwei Strafpunkte. Doch auch er hatte große Probleme mit den rutschigen Steinen. Einige andere Fahrer kamen mit weniger Strafpunkten davon.

In Runde zwei kam Ruedi erheblich besser zurecht und steigerte sich von Sektion zu Sektion. Buck hatte weiter Probleme mit den Steinen und auch mit der Durchfahrtszeit, weitere 15 Strafpunkte kamen hinzu. Ein Platz unter den besten zehn blieb aber in Reichweite.

Beste Runde des Tages

Ruedi legte im Anschluss die beste Runde des Tages hin. Buck hingegen konnte sich in Runde drei nicht steigern und verpasste so am Ende einen Platz unter den besten zehn. Ruedi verfehlte letztlich als Vierter das Podest nur um einen Strafpunkt und den Sieg um drei Zähler. Für Ruedi endete damit ein insgesamt sehr erfolgreiches Jahr. Er gewann den DM-Titel, wurde deutscher Jugendmeister, baden-württembergischer Meister, Erster in der Süd-West-Challenge und EM-Siebter.

Im kommenden Jahr steigt Florian Ruedi nun in die nächsthöhere Klasse, „AI“ (steht für A-Lizenz International) genannt, auf. Deshalb beginnt jetzt schon wieder die Vorbereitung. Geplant sind laut AMC-Sportleiter Thomas Buck für Ruedi und Mirco Buck einige Trainingseinheiten in Deutschland sowie zwischen Weihnachten und Neujahr ein längeres Trainingslager in Italien.