Süßemilch

Platz 29 für Laura Süßemilch bei DM-Premiere

Biberach / Lesedauer: 2 min

Radsport: Moritz Bader wird in der U15 Fünfter
Veröffentlicht:29.06.2016, 19:05
Aktualisiert:23.10.2019, 14:00

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Die Radsportlerin Laura Süßemilch ist bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft in der Frauenklasse gestartet. Mit einer starken Leistung fuhr sie auf Rang 29. Schon einen Tag früher reiste Süßemilch mit ihrem Trainer nach Thüringen, um die Strecke zu besichtigen. „Normalerweise sind die Zeitfahren bei Deutschen Meisterschaften ziemlich flach, doch dieses Jahr wies das Profil mehrere Hügel mit bis zu zehn Prozent Steigung auf. Vor allem da war es wichtig, sich die Kraft einzuteilen“, erzählte die Radsportlerin.

Auf der 26 Kilometer langen Strecke machten nicht nur die Berge den Fahrerinnen zu schaffen, sondern auch die Hitze. Süßemilch kämpfte sich zu Platz 29 vor und war zufrieden. „Mit dem Ergebnis habe ich mich gut platziert und dadurch sogar die Nachwuchswertung gewonnen“, sagt sie. Zwei Tage später ging es zum Straßenrennen nach Erfurt. Morgens um acht Uhr fiel der Startschuss für die Profiteams, die über sieben Runden und 107 Kilometer ins Rennen gingen. Schon in den ersten Runden wurde häufig attackiert. Zwei Runden vor Schluss schafften es neun Fahrerinnen und Süßemilch, sich vom Feld zu lösen. „Die Profiteams schlossen sich zusammen und attackierten. Das war meine Chance zu zeigen, was ich kann.“ Doch auf den letzten Kilometern verspielten die Fahrerinnen ihren Vorsprung. Im Massensprint sicherte sich Süßemilch Platz 19. „Durch den Ausreißversuch war ich schon sehr kaputt. Trotzdem ist es gut gelaufen.“ Sehr zufrieden mit ihrer Leistung blickt Süßemilch optimistisch auf die zweite Saisonhälfte, in der sie von der Straße auf die Bahn wechselt.

Die U15-Fahrer Moritz Bader und Erik Weggenmann starteten bei der Deutschen Meisterschaft im hessischen Nidda. Mit 155 Startern gingen die beiden RSC-Fahrer auf die 23 Kilometer lange Strecke. Zwei Runden mussten gefahren werden. Bader und Weggenmann suchten früh die Möglichkeit, an die Spitze zu kommen. Das Tempo war erhöht, aber es gab keine Ausreißversuche. „An den Berganstiegen zog sich das Feld kurz auseinander und bergab ist es wieder zusammen gefahren“, erzählt Bader. In der Schlussrunde konnte sich der Fahrer aus Biberach geschickt positionieren und sprintete zu Platz fünf. Weggenmann erzielte Platz 20.