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Wo muss ich lang?

Nordwestumfahrung: Verwirrende Schilder für Linksabbieger könnten wegkommen

Biberach / Lesedauer: 2 min

Da hat sich schon so mancher verfahren. Die Einmündung auf die Biberacher Nordwestumfahrung sorgt immer noch für Verwirrung.
Veröffentlicht:30.04.2023, 05:00

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Die Einmündung in die Nordwest–Umfahrung (NWU) bei der Sana–Klinik sorgt bei manchen Autofahrern noch immer für Verwirrung. Vor allem das Linksabbiegen mit einer Einfädelspur ist ungewohnt. Abhilfe könnte hier der Bau eines Kreisverkehrs an der Birkenharder Straße im Bereich der Klinik schaffen, der ein problemloses Einfädeln auf die NWU in Richtung Warthausen erlaubt. Aber wird aus der Überlegung auch Realität?

Vor vier Jahren berichtete der frühere Biberacher Landrat Heiko Schmid von dem geplanten Umbau und dem zusätzlichen Kreisverkehr an der Birkenharder Straße. Grund dafür ist sowohl der geplante Aufstieg zur B 30 als auch die immer noch verwirrende Einmündung an der Birkenharder Straße. Diese sorgte in der Vergangenheit immer mal wieder für Diskussionen und gilt laut Landratsamt immer noch als Unfallschwerpunkt.

Maßnahme ist nicht vom Tisch

Deshalb soll ein zusätzlicher Kreisverkehr gebaut werden, der zwischen den beiden bereits bestehenden Kreisverkehren an der Birkenharder Straße liegt. Dieser ermöglicht den Verkehrsteilnehmern, die Richtung B 30/Warthausen fahren, direkt auf die Nordwestumfahrung zu kommen. Ein Linksabbiegen soll es dann nicht mehr geben und so kommen auch die verwirrenden Schilder weg.

Ursprünglich sollte der Kreisel schon zur Eröffnung der Sana–Klinik gebaut sein, 2019 beschloss der Kreistag diese Maßnahme. Auch das Regierungspräsidium Tübingen hatte damals schon grünes Licht gegeben. Bislang ist allerdings noch nichts passiert.

Doch vom Tisch ist die Maßnahme nicht: „Der Umbau ist weiterhin geplant“, sagt Philipp Friedel, Pressesprecher des Landratsamts. „Zum einen, weil es immer noch ein Unfallschwerpunkt ist, zum anderen, weil mit dem Bau des Aufstieg B 30, der Knotenpunkt auch aus Leistungsfähigkeitsgründen ausgebaut werden muss.“ Derzeit gebe es allerdings noch keinen konkreten Zeitpunkt für den Ausbau. „Die Planung wird parallel zum Aufstieg B 30 vorangetrieben“, so der Pressesprecher.