Bürgerstiftung

Mali-Schüler ermitteln Memo-Meister

Biberach / Lesedauer: 3 min

Samantha Ramizi setzt sich bei Vorentscheid an der Gemeinschaftsschule durch
Veröffentlicht:27.12.2017, 15:26
Aktualisiert:22.10.2019, 23:00

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Die Bürgerstiftung Biberach bringt im nächsten Jahr das zweite Suchspiel nach Bildpaaren „Merke 2“ heraus. Passend dazu will die Stiftung den ersten Biberacher Memo-Meister küren. Bis März 2018 sollen die Vorrunden dauern, bevor im Juni dann das eigentliche Endturnier ansteht. Die erste Vorrunde fand jetzt an der Mali-Gemeinschaftsschule statt.

39 Schüler der Mali-Gemeinschaftsschule in Biberach versammelten sich dazu in der Aula. Im Vorfeld des Memo-Vorentscheids wählte jede Klasse entweder durch Spiel oder Votum jeweils drei Schüler für die Vorrunde aus. Bei dem Entscheid spielten die Teilnehmer solange, bis die ersten vier Plätze feststanden. In der Aula war die Konzentration groß. Die Kinder spielten schnell, aber sicher. Und so dauerte es nicht lange, bis nur noch vier Spieler übrig bleiben. Unter ihnen ist Ilia Bentgold. Er spielt auch in seiner Freizeit gerne das Gesellschaftsspiel: „Ich spiele auch oft mit meinem kleinen Bruder, der zehn verschiedene Suchspiele hat.“

Er und seine drei Mitschüler spielten jeweils um den ersten und um den dritten Platz. Spürbar stieg die Spannung bei allen Anwesenden. Scheinbar ohne Mühe fanden die Spieler schnell die jeweiligen Bildpaare. Der 13-jährigen Samantha Ramizi gelang es schließlich, den ersten Platz zu erzielen. Damit ist sie die Gewinnerin der Memo-Vorrunde an der Mali-Gemeinschaftsschule. Sie und ihre drei Mitschüler, Alexandra Seifried (zweiter Platz), Ilia Bentgold (Dritter) und Efecan Himmepoglu (vierter Platz), nehmen an der Endrunde teil, die am 9. Juni in der Stadtbierhalle stattfindet. Den Siegern winken Geld- und Sachpreise. Für die drei besten Spieler unter 18 Jahren schüttet die Bürgerstiftung 500, 300 und 200 Euro aus dem Topf des Fritz-Montag-Bürgerstiftungspreises aus.

„Pädagogisch hoch wertvoll“

Christine Peters, Schulleiterin der Mali-Gemeinschaftsschule, freut sich, an dieser Aktion teilzunehmen: „Wir wollen den Kindern auf diese Weise eine Freude machen. Schon bei der Vorbereitung gab es einige, die gar nicht mehr aufhören wollten zu spielen.“ Auch Eva-Maria Dünkel, Vorsitzende des Stiftungsrats der Bürgerstiftung, findet es wichtig, Spiele wie dieses zu fördern: „Das Suchspiel ist pädagogisch hoch wertvoll. Es steigert den Aufbau der Konzentration und fördert das räumliche Denken.“

An der Biberacher Memo-Meisterschaft können nicht nur Schulen teilnehmen, sondern auch Vereine, Gaststätten, Familien und Institutionen. Mitmischen können alle, die zwischen sechs und 106 Jahren alt sind. Etwa 32 Teilnehmer sollen beim großen Finalturnier gegeneinander antreten. Im Achtel-, Viertel- und Halbfinale wird mit den Spielkarten des „Merke 2“-Sets gespielt, bei welchem Gebäude aus Biberach abgebildet sind. In der finalen Runde wird dann erstmals mit den neuen Karten gespielt, welche das Thema Wasser illustrieren.

Weitere Informationen, auch zur Turnieranmeldung, gibt es unter www.buergerstiftung-biberach.de