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Frauenbund spendet im Gedenken an Ingrid Hüttl

Biberach / Lesedauer: 1 min

Verstorbener Vorsitzender lagen die Organisationen besonders am Herzen
Veröffentlicht:08.06.2021, 18:33
Aktualisiert:08.06.2021, 19:23

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Der Katholische Frauenbund Biberach hat im Gedenken an seine verstorbene Vorsitzende Ingrid Hüttl eine Spende von insgesamt 1000 Euro an die Tagesstätte für psychisch Kranke und die Hifsorganisation Solwodi übergeben. Damit möchten die Frauen die Ziele ihrer verstorbene Vorsitzenden Ingrid Hüttl weiterverfolgen.

Tief betroffen hat der Katholischer Frauenbund Biberach im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes am Dienstag, 1. Juni, Abschied genommen von seiner am 19. April im Alter von 61 Jahren verstorbenen Vorsitzenden Ingrid Hüttl. „Sie hat in Biberach nicht nur im Frauenbund, sondern auch in vielen anderen Organisationen, in denen sie aktiv war, eine große Lücke hinterlassen“, so der Frauenbund. 2012 trat Ingrid Hüttl, geleitet durch ein ausgeprägtes gesellschafts- und kirchenpolitisches Engagement, in den Frauenbund ein und wurde noch im selben Jahr zur Vorsitzenden gewählt. „Ihre Energie, ihre Kreativität, ihre Spiritualität und ihre Musikalität haben alle Frauen begeistert“, schreiben die Frauenbundmitglieder in ihrer Mitteilung. „Sie setzte sich stark für soziale Gerechtigkeit, die Stellung der Frauen in der Kirche und gegen Gewalt an Frauen ein.“

Um ihre Ziele weiterzuverfolgen, hat sich der Zweigverein Biberach entschlossen, zwei Organisationen, die Ingrid Hüttl sehr am Herzen lagen, mit einer Spende von je 500 Euro zu unterstützen: die Tagesstätte für psychisch Kranke des gemeindepsychiatrischen Zentrums Biberach und Solwodi , eine Hilfsorganisation für Frauen in Not, die der Frauenbund bereits seit vielen Jahren unterstützt.