Ausbildungszentrum

Förderung fürs Ausbildungszentrum

Biberach / Lesedauer: 2 min

Land investiert 490 000 Euro für Leitprojekt – Zimmerer-Ausbildungszentrum ist dabei
Veröffentlicht:10.01.2022, 17:09

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Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert das Leitprojekt „Zukunft Holzbau – Qualifizierungswege für nachhaltiges Bauen“ des Gemeinnützigen Berufsförderungswerks des Baden-Württembergischen Zimmerer- und Holzgewerbes mit rund 490 000 Euro. „Attraktive und moderne Ausbildungsberufe sind ein wichtiger Beitrag für die Sicherung des Fachkräftenachwuchses und die Zukunftsfähigkeit des Handwerks", sagte Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut kürzlich in Stuttgart.

Das Zimmerer-Ausbildungszentrum in Biberach, in dessen 2020 eröffnetem Neubau nun auch das neue Leitprojekt umgesetzt werden soll, ist ein bedeutender Akteur im Bereich der Zimmererausbildung im Land, insbesondere für das zweite und dritte Lehrjahr. Zusätzlich werden Fort- und Weiterbildungen im gesamten Bauhandwerks- und Bauplanungsbereich angeboten. „Es ist ein toller Standortvorteil für unsere Zimmerei-Betriebe, dass das Zimmerer-Ausbildungszentrum bei uns im Landkreis Biberach angesiedelt ist. Ich bin froh, dass das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg das Ausbildungszentrum mit dem neuen Leitprojekt weiter finanziell unterstützt. Dies ist eine gute Nachricht für viele junge Fachkräfte des Zimmerer-Handwerks und ihre Betriebe“, so der handwerkspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und Biberacher Wahlkreisabgeordnete Thomas Dörflinger.

Baden-Württemberg verfügt über ein flächendeckendes Netz überbetrieblicher Berufsbildungsstätten (ÜBS). Einzelne Berufsbildungsstätten werden zu Kompetenzzentren (KOMZET) weiterentwickelt. Dies erfordert einen fachlichen Schwerpunkt der ÜBS und ihre besondere Befähigung auf diesem Spezialgebiet. Die Kompetenzzentren kooperieren mit Wirtschaft, Hochschulen und Forschungsinstituten und entwickeln praxisorientierte Qualifizierungsangebote für neue technologische Verfahren. Sie beschleunigen dadurch den Transfer neuer Technologien und neuer Verfahren in die betriebliche Praxis. Die geförderten Gesamtkosten dieser Modernisierungsmaßnahmen betragen knapp zwei Millionen Euro. Neben dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, das 25 Prozent der Kosten trägt, beteiligen sich der Bund mit 50 Prozent und das Berufsförderungswerk mit 25 Prozent.