Strafpunkt

Florian Ruedi verpasst Sieg knapp

Biberach / Lesedauer: 3 min

Trial: Ein Punkt fehlt dem Fahrer des AMC Biberach zu Rang eins beim JDM-Lauf in Lebach
Veröffentlicht:30.08.2017, 21:55
Aktualisiert:23.10.2019, 02:00

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Florian Ruedi vom AMC Biberach ist beim ersten Lauf zur Deutsche Jugend-Trial-Meisterschaft (JDM) in Lebach bei Saarbrücken auf die Plätze zwei und drei gefahren. Mirco Buck reihte sich zweimal unter den besten zehn ein. JDM-Lauf zwei findet am 7. und 8. Oktober in Werl (Nordrhein-Westfalen) statt.

In Lebach starteten die besten Fahrer aus dem ganzen Bundesgebiet auf einer ehemaligen Schießanlage der Bundeswehr, die für den Trialsport umgebaut worden war. Die zehn Sektionen waren anspruchsvoll – Steinfelder, hohe Stufen oder Kombinationen aus Natursteinen waren zu bewältigen.

Buck steigert sich in Runde zwei

Die insgesamt 120 Starter in den vier verschiedenen Klassen hatten jeweils drei Runden zu absolvieren. Florian Ruedi und Mirco Buck traten in der höchsten Klasse an, gemeinsam mit 18 weiteren Startern. Ruedi legte in der ersten Runde sehr gut los und lag nach dieser mit sechs Strafpunkten auf Platz eins. Buck haderte mit den Sektionen, es wollte nichts klappen. Nach vier mal fünf Strafpunkten und ein paar weiteren Füßen war er nach der ersten Runde etwas deprimiert und abgeschlagen. Ruedi setzte in der zweiten Runde noch einen drauf und hatte am Ende drei Zähler Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Buck steigerte sich ebenfalls, auch wenn er noch nicht sein ganzes Potenzial zeigte. Die dritte Runde begann für Ruedi erneut richtig gut. Doch dann schaffte er eine hohe Stufe nicht und bekam dafür fünf Strafpunkte. Die restlichen Sektionen fuhr er wieder tadellos, doch diese fünf Punkte kosteten ihn letztlich den Sieg.

Denn der Zweitplatzierte nach der zweiten Runde fuhr die beste letzte Runde und lag am Ende einen Zähler vor Ruedi, der Zweiter wurde. Buck legte noch eine klasse letzte Runde hin und landete schlussendlich unter den besten zehn.

Am zweiten Tag waren die Sektionen in Lebach noch etwas schwerer, Mirco Buck musste als erster der höchsten Klasse (Klasse 2) starten. Das behagte ihm nicht, weil er damit die Testperson war, wie die Sektionen funktionieren und ob die ausgesuchte Spur passt. Ruedi war wieder das Maß der Dinge. Seine stärksten Konkurrenten ließen ihm den Vortritt, da sie fast am Schluss starteten. Sie konnten Ruedis Spur genau beobachten. Buck fand einige richtig gute Spuren, die alle anderen dann ebenso nutzten. Der AMC-Fahrer hatte als erster Fahrer aber seine Probleme und musste öfter den Fuß auf den Boden setzten um auszugleichen. Das Ergbnis: drei mal fünf Punkte, weil er einen Pfeil berührt, eine Stufe nicht schaffte und an einem Hang abrutschte.

Kleine Fehler

Ruedi machte in der ersten Runde einige kleine Fehler und beendete diese auf Platz fünf. Die zweite Runde war dann die beste des AMC-Fahrers mit nur drei Fehlerpunkten. So wenige schaffte kein anderer, Buck erreichte in Runde zwei nur acht Fehlerpunkte. Ruedis dritte klappte richtig gut, auch wenn er wieder ein paar Sicherheitsfüße setzte. Für ihn reichte es besser. Bucks dritte Runde begann gut, doch in zwei Sektionen kassierte er wieder durch kleine Unachtsamkeiten fünf Strafpunkte – es reichte wieder für die besten zehn.

Am kommenden Wochenende starten Florian Ruedi und Mirco Buck nun bei einem Lauf zu deutschen Meisterschaft in Schwemlitz (hinter Wolfsburg).