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Biberach zeigt Teil eines Findlings aus der Risskaltzeit

Biberach / Lesedauer: 2 min

Bei der Ausstellung „Biberach in 52 Objekten“, im Rahmen der Heimattage, wird das ganze Jahr über wöchentlich ein neues Objekt im Eingangsfoyer des Biberacher Rathauses ausgestellt, das eine Verbindung zu Biberach hat. In dieser Woche ist ein Stein eines Findlings aus der Risskaltzeit zu sehen.
Veröffentlicht:14.06.2023, 10:29

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Bei der Ausstellung „Biberach in 52 Objekten“, im Rahmen der Heimattage, wird das ganze Jahr über wöchentlich ein neues Objekt im Eingangsfoyer des Biberacher Rathauses ausgestellt, das eine Verbindung zu Biberach hat. In dieser Woche ist ein Stein eines Findlings aus der Risskaltzeit zu sehen.

Die heutige Landschaft wurde durch die großen Eiszeiten der Vergangenheit geformt. Dazu gehört die Risseiszeit, auch bekannt als Risskaltzeit, vor etwa 350.000 bis 120.000 Jahren. Die Gletscher, die sich aus den Alpen nach Norden schoben, brachten riesige Schuttmassen mit sich. Diese lagerten sich in Oberschwaben ab und formten Täler und Hügel, die auch Moränen genannt werden. Das Risstal selbst ist eine Abflussrinne, das während und nach der Risseiszeit entstand und durch die Schmelzwässer zur Donau abflossen. Das Wasser schnitt sich in Schotter und Moränen ein und bildete die relativ steilen Wände des Tals.

Das gesamte Gebiet war von Gletschern bedeckt, die neben losem Material wie Kies und Kalk auch ganze Felsblöcke huckepack nahmen und sie über Jahrhunderte aus den Bergen bis ins Biberacher Umland schoben. Nachdem Ende der Eiszeit und dem Abschmelzen der Gletscher blieben diese sogenannten Findlinge in der Landschaft zurück und werden auch heute noch oft bei Bauarbeiten gefunden. Der ausgestellte Stein ist ein Fragment des 2021 im Ortsteil Mettenberg gefundenen Findlings, der heute vor der Ortsverwaltung ausgestellt wird.


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