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In Bad Schussenried waren die Narren trotz Regen bester Laune

Bad Schussenried / Lesedauer: 2 min

Beim Rosenmontagsumzug regnete es zunächst vor allem Konfetti und Süßigkeiten. Trotz des Wetters blieb die Stimmung aber gut, denn es war viel geboten. Mit vielen Fotos.
Veröffentlicht:12.02.2024, 18:15

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Pünktlich marschierten der Schussenrieder Büttel Helmut Ederle und die Stadtkapelle um 13.33 Uhr am Rosenmontag los. Sie führten in diesem Jahr den Umzug mit mehr als 5000 Hästrägern und 20 Musikkapellen an, der die Zuschauer in Bad Schussenried begeistert hat. Da konnte auch das wechselhafte Wetter nichts daran ändern.

Gut zwei Stunden lang zogen die Narren und Musiker durch die Innenstadt. Zunächst regnete es vor allem Süßigkeiten und Konfetti., später schlug jedoch das Wetter um.

Viel Applaus für Showeinlagen

Vorher freuten sich die Zuschauer aber über die vielen Maskenträger und Musikkapellen. An der Ehrentribüne, von der auch CDU-Abgeordneter Josef Rief, Landrat Mario Glaser und Bürgermeister Achim Deinet das Spektakel verfolgten, gab es zudem noch den passenden Kommentar. Zunftmeister Markus Gögler und Sitzungspräsident Wolfgang Mayerföls begrüßten die verschiedenen Gruppen und sorgten für gute Stimmung.

Besonderen Applaus gab es dabei immer wieder für akrobatische Einlagen: Egal ob Hexen, Teufel oder Weiber auf ihre Besen kletterten, Pyramiden bauten oder als Wurm über die Straße krochen. Gerade auch die kleinsten Narren zeigten immer wieder ihr Können. „Viele Kinder, da gibt’s auch noch lang Fasnet“, freute sich Mayerföls darüber.

Regen traf nur die hinteren Narrenzünfte

Zum Umzug waren Narrenzünfte aus der ganzen Region nach Bad Schussenried gekommen, etwa vom Bodensee aus Ailingen oder Oberdorf, aber auch aus Bayern mit der Narrenzunft Günzburg. Natürlich ließen es sich auch viele der Zünfte aus der direkten Nachbarschaft nicht nehmen, in Bad Schussenried durch die Straßen zu ziehen. So waren etwa auch die Mittelbiberacher Narren und die Warthauser Rißtal-Gurra unterwegs.

Pünktlich, als der Narrenrat der Pflugraicher aus Uttenweiler mit seinen gelb-blauen Regenschirmen an der Ehrentribüne vorbei lief, fielen die ersten Tropfen vom Himmel. Während viele zunächst noch hofften, das Wetter würde halten, fing es bald an zu regnen und sogar kurz zu hageln. Wer konnte, flüchtete sich unter Dächer und Vorsprünge.

Die Narren auf der Straße und auch die Mädchen und Frauen der Schussenrieder Garde störten sich jedoch nicht am Wetter. „Das gehört dazu in der Fasnet“, sagte Mayerföls immer wieder.

Die Gäste auf der Ehrentribüne hatten den besten Blick.
Die Gäste auf der Ehrentribüne hatten den besten Blick. (Foto: Maike Daub)

Positiver Tag für Schussenrieder Zunft

Am Ende zogen er und Zunftmeister Gögler trotz des Wetters ein psoitives Fazit. Alle 3500 Abzeichen, die die Zuschauer für vier Euro als Eintritt zum Umzug erwerben konnten, seien verkauft worden, freute sich Gögler. „Da können wir stolz sein, am Rosenmontag tausende Menschen bei uns in Schussenried zu haben“, sagte auch Mayerföls.

Die Aufgabe, das Konfetti, Stroh und vielleicht das ein oder andere vergessene Bonbon von der Straße zu klauben, überließen die Narren aber Bürgermeister Deinet. „Wie sehen: Heute sind unsere Straßen nicht so sauber, da brauchen wir unsere Stadt“, sagte Mayerföls scherzhaft.

Nach dem Narrenbaumfällen am Dienstag um 18 Uhr sind die Tage, in denen die Narren in Bad Schussenried das Sagen haben, auch erst mal wieder vorbei. Zumindest bis zum nächsten Jahr.