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Bad Buchau

Omas Nachtgewand muss herhalten

Bad Buchau / Lesedauer: 1 min

Wieder lustig und fidel war die Nachthemdenparade beim diesjährigen Hemadglonkerumzug durch die nächtliche Moorochsenmetropole am Freitagabend. Die dabei waren, so um die 300 dürften es gewesen sein, hatten mächtig ihren Spaß daran.
Veröffentlicht:12.02.2024, 11:58

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Wieder lustig und fidel war die Nachthemdenparade beim diesjährigen Hemadglonkerumzug durch die nächtliche Moorochsenmetropole am Freitagabend. Die dabei waren, so um die 300 dürften es gewesen sein, hatten mächtig ihren Spaß daran.

Die Narrenzunft Moorochs hatte wieder einmal - zum ersten Mal nach der Corona-Pause - das nächtliche Spektakel organisiert. Vom Zunftheim aus machten sich, angeführt vom Zunftnachtwächter, die Glonker auf den Weg in Richtung Innenstadt.

Die doch recht zahlreichen Zaungästen säumten den Umzugsweg auf dem Marktplatz. Mitmachen konnte jeder, der irgendein Nachtgewand hatte. Einge Nachtschränkchen in Omas Schlafgemach wurden wohl dazu „geplündert“, um das richtige Hemadglonkerhäs zu finden.

Etwa Omas Rüschennachthemd mit passender Nachthaube, dazu ein Nachttopf und stilecht dazu die Laterne wie in der guten alten Zeit. Mit Musikinstrumenten, sofern überhaupt so zu nennen, wurde bis spät in die Nacht musiziert. Ob Kochtopf, Rätsche oder Trillerpfeife - alles, was Krach machte, kam zum Einsatz.

Dazwischen trumpften die Musikprofis wie die zunfteigenen Schalmeien-Gugga, der Fanfarenzug Unlingen und die Buchauer Stadtkapelle auf. Zum Platzkonzert der Musikgruppen traf man sich dann wieder beim Brunnen auf dem Marktplatz, bevor sich dann die Glonker in den Wirtschaften der Stadt verteilten.

Fast in jedem Lokal brachten die Krachmacher den Gästen und den Wirtsleuten ein Ständchen. Die Gage, in flüssiger Form beglichen, brachte dann fast immer die obligatorische Zugabe, bevor das nächste Lokal aufgesucht wurde.