Feuerprobe

DRK-Mitglieder bestehen Feuerprobe

Bad Buchau / Lesedauer: 2 min

Bad Buchauer Feuerwehr zeigt DRK-Ortsverein den richtigen Umgang mit dem Feuerlöscher
Veröffentlicht:31.05.2016, 11:34
Aktualisiert:23.10.2019, 15:00

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Wie man mit einem Feuerlöscher richtig umgeht und ihn effizient einsetzt, das haben die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Bad Buchau bei der Bad Buchauer Feuerwehr gelernt.

Ersthelfer aus dem Bad Buchauer Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes müssen bei ihren Einsätzen auf die verschiedensten Szenarien vorbereitet sein. Zeitgleich mit dem Rettungsdienst werden auch in vielen Fällen die DRK-Ersthelfer alarmiert. Zu immerhin rund 120 Notfälle wurden die DRK-Helfer in den vergangenen fünf Monaten gerufen. Denn der Rettungsdienst kann durchaus zehn Minuten brauchen, bis er aus Bad Schussenried oder auch Riedlingen vor Ort ist. Die Ersthelfer dagegen wohnen in Bad Buchau und sind schneller vor Ort. Denn im Notfall zählt jede Minute. Bei einem Herzinfarkt zum Beispiel erhöht sich die Überlebenschance mit jeder Minute um zehn Prozent.

Durchaus vorstellbar ist, dass der Ersthelfer auch einmal in eine Situation kommt, bei der er mit einem Feuerlöscher hantieren muss. Dies nahm der Bad Buchauer DRK-Bereitschaftsleiter Mathias Winkler zum Anlass, seinen Mitgliedern eine Unterweisung im Umgang eines Feuerlöschers anzubieten. Im Bad Buchauer Feuerwehrgerätehaus erfuhren die DRK-Helfer vom stellvertretenden Kommandanten Gerhard Blank zunächst alles Wissenswerte zum richtigen Umgang mit einem Feuerlöscher. Aber Theorie ist das eine, Praxis das andere. An dem gasbetriebenen Feuer-Trainer durften die Ersthelfer das zuvor theoretisch Erlernte in die Praxis umsetzten. Mit Übungslöscher galt es, das brennende Fernsehgerät schnell und sicher zu löschen und mancher musste dabei feststellen, dass es einfacher aussieht als es wirklich ist. Überrascht zeigten sich die DRK-Ersthelfer, dass ein Feuerlöscher gar nicht so lange wie gedacht einsetzbar ist. Mit dem zehn Kilogramm schweren Feuerlöscher lässt sich gerade mal 15 Sekunden gegen ein Feuer vorgehen. Aber mit der richtigen Handhabung kann man durchaus etwas erreichen, stellte Kommandant Klaus Merz klar. Und dies wurde auch in der Unterweisung aufgezeigt.