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Achstetten

Vorweihnachtliche Geschichten und Musik am ersten Advent

Achstetten / Lesedauer: 1 min

Zu einer vorweihnachtlichen Stunde bei Kerzenschein hatte die Reihe der Achstetter Kirchenkonzerte eingeladen. Knapp 50 Besucher lauschten bei eisigem Wetter den von Anke Rast-Högerle und ihrem Schauspielerkollegen Günther Bilsky packend vorgetragenen Geschichten und ließen sich beispielsweise bei der Geschichte vom Elch passend zum Wetter in eine einsame verschneite Gegend in Schweden entführen oder sich zusammen mit einem Gutsbesitzer in einen eisigen Wald versetzen, dem eine vergessene Jesuskind-Krippenfigur schließlich das Leben rettete.
Veröffentlicht:06.12.2023, 19:32

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Zu einer vorweihnachtlichen Stunde bei Kerzenschein hatte die Reihe der Achstetter Kirchenkonzerte eingeladen. Knapp 50 Besucher lauschten bei eisigem Wetter den von Anke Rast-Högerle und ihrem Schauspielerkollegen Günther Bilsky packend vorgetragenen Geschichten und ließen sich beispielsweise bei der Geschichte vom Elch passend zum Wetter in eine einsame verschneite Gegend in Schweden entführen oder sich zusammen mit einem Gutsbesitzer in einen eisigen Wald versetzen, dem eine vergessene Jesuskind-Krippenfigur schließlich das Leben rettete.

Rast-Högerles Ehemann Kuno Högerle (Trompete) und die Achstetter Kirchenmusikerin Andrea Schöttler an der Orgel ergänzten die Geschichten einfühlsam mit bekannten Stücken wie César Francks „Panis angelicus“, „Jesus bleibet meine Freude“ (Bach) oder Händels „Lascia ch’io pianga“, bei dem Högerle die Melodie in immer neuen Varianten erklingen ließ. Im anschließenden „Anglaise“ desselben Komponisten ließen die beiden schon etwas Festtagsfreude aufkommen.

Auch weniger bekannte Stücke standen auf dem Programm, allen voran ein Hirtenpsalm von Oskar Lindberg, bei dem eine verhaltene Melodie einen kräftigeren und zuversichtlichen Mittelteil umschließt, sowie ein eigenes Arrangement von Högerle über das bekannte Adventslied „Maria durch ein Dornwald ging“. „Adventszeit - eine Zeit, die die Herzen höher schlagen lässt“, so war das Konzert angekündigt gewesen und zu Beginn vorgetragen worden. Dies schien an diesem Abend der Fall gewesen zu sein, wie der kräftige Applaus am Schluss der Stunde zeigte.