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Gemeinderatssitzung

Gemeinderat genehmigt Soccer-Halle und finanzielle Unterstützung

Achstetten / Lesedauer: 2 min

Neben den Sportvereinen sollen auch andere Achstetter Vereine, die Schule und die Jugendarbeit profitieren
Veröffentlicht:02.09.2014, 14:21

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In der Gemeinderatssitzung am 8. Juli haben die Achstetter Gemeinderäte einer finanziellen Beteiligung an einem überdachten Kleinspielfeld, einer Soccer-Halle, in Höhe von 200 000 Euro zusätzlich zur Regelförderung von zehn Prozent grundsätzlich zugestimmt. Die TSG Achstetten möchte so eine Halle neben dem Sportplatzgelände bauen. In der Gemeinderatssitzung am Montag wurde das entsprechende Baugesuch für das überdachte Kleinspielfeld behandelt.

Diese Summe soll auf fünf Jahre mit je 40 000 Euro aufgeteilt werden. Die Gesamtkosten für diese 30 mal 15 Meter große Halle, die auf dem Bolzplatz im Anschluss an den Kindergarten „Sonnenau“ geplant ist, belaufen sich auf 320 000 Euro. Der Bau der Soccer-Halle soll noch in diesem Jahr verwirklicht werden.

Wichtig war dem Gemeinderat schon bei der Sitzung im Juli, dass bei einer zusätzlichen Bezuschussung, die Halle auch von anderen Vereinen und Einrichtungen der Gesamtgemeinde genutzt werden kann. In der Gemeinderatssitzung am Montag wurde das entsprechende Baugesuch für das überdachte Kleinspielfeld behandelt. TSG-Vorsitzender Gerd Rothenbacher berichtete den Räten über Gespräche, unter anderem mit der Vorstandschaft der Sportfreunde Bronnen und dem Sportclub Stetten, die kurz nach der Gemeinderatssitzung im Juli stattgefunden hätten. Es hätten ihm beide Sportvereine und auch andere angesprochene Vereine ihre eindeutige Zustimmung zu dem Bauprojekt signalisiert, sagte Rothenbacher.

Sicher sei, dass bei der Nutzung der Halle auf jeden Fall der Schulbetrieb, so wie schon in der letzten Sitzung angesprochen, Vorrang habe. Das komme auch dem Trainingsbetrieb, etwa der Fußballmannschaften, nicht in die Quere, so Rothenbacher.

Einige Gemeinderäte kamen am Montag nochmals auf die Nutzung der Halle zu sprechen. Hans Dieter Fuchs meinte, es solle der Öffentlichkeit klar kommuniziert werden, zum Beispiel durch entsprechende Veröffentlichungen im Mitteilungsblatt, dass mit dem Zuschuss zur Halle ein Nutzungsrecht für die Gemeinde da ist. Es müsse jedem Bürger klar vermittelt werden, dass die Halle auch für die Schule, das Projekt Jugendarbeit genutzt wird und andere Vereine und Einrichtungen der Gemeinde davon profitieren, meinte auch Sascha Stecken. Auf Nachfrage von Thomas Dürr sicherte Rothenbacher auch das Engagement der TSG beim Projekt „Die Entwicklung der Jugendarbeit im ländlichen Raum“ zu. Auch für die Pflege und den Unterhalt der Halle zeige sich die TSG verantwortlich.

Gemeinderätin Renate Werner wünschte sich Transparenz und regelmäßige Rückmeldungen von der TSG an den Gemeinderat, wie es in punkto Hallenbelegung und der Kooperation mit den anderen Vereinen läuft. Alles könne im vorab nicht geregelt werden, sagte Bürgermeister Kai Feneberg. „Das Vertrauen muss da sein.“ Letztendlich wurde dem Baugesuch der TSG für die Soccer-Halle sowie dem Zuschuss von 200 000 Euro zusätzlich zur Regelförderung von zehn Prozent vom Gemeinderat mehrheitlich zugestimmt.