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Großereignis

Das Jubiläum wirft seinen Schatten voraus

Achstetten / Lesedauer: 3 min

Hauptversammlung der TSG Achstetten steht im Zeichen des 150-jährigen Bestehens in diesem Jahr – Große Feier im Juli
Veröffentlicht:04.03.2012, 20:05

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Ein Großereignis wirft seine Schatten voraus. Die Vorbereitung zum 150-jährigen Jubiläum der TSG Achstetten laufen auf Hochtouren. Im Sommer wird mit einem Festabend am Freitag, 29. Juni, und mit einem Festwochenende vom Freitag 6., bis Sonntag, 8. Juli, gefeiert. Dabei soll die ganze Bandbreite des TSG-Angebots den Gästen präsentiert werden, so der Vorsitzende Werner Schick bei der Jahreshauptversammlung des Vereins. Er bat alle Mitglieder, Freunde und Gönner um weitere Mithilfe bei der Vorbereitung dazu, damit „dieses Fest ein wirkliches Fest für unseren Verein wird“.

Bei der Rückschau auf das vergangene Vereinsjahr erinnerte Werner Schick, der einstimmig als 1. Vorsitzender wiedergewählt wurde, an die überragend herausgespielte Meisterschaft der 1. Fußball-Mannschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Landesliga .

Hallenkapazitäten bereiten Sorgen

Ein immer größer werdendes Problem stelle, wie bei den Abteilungsleiterversammlungen angesprochen, der enge Belegungsplan der Georg-Seif-Halle dar, so Schick. „Ein Fiasko“, obwohl schon auf die Hallen in Stetten, Oberholzheim und Hüttisheim ausgewichen werde. Langsam stoße der Verein an unüberwindbare Grenzen. Verständlich werde die Lage, wenn die Mitgliederzahlen betrachtet werden, die von 120 im Jahre 1962, einem Jahr vor dem Bau der Georg-Seif-Halle, bis heute auf rund 890 Mitglieder gewachsen sei. In dieser Angelegenheit sei er offen für Gespräche und bereit, gemeinsam Lösungen zu suchen, sagte Bürgermeister Kai Feneberg.

Die Mitglieder der TSG verteilen sich auf die einzelnen Abteilungen wie folgt: Fußball 312, Tennis 126 und Turnen 454 Mitglieder, berichtete Schriftführer Joachim Geiselmann. Eine ausgewogene finanzielle Bilanz konnte Kassierer Gerd Rothenbacher vorweisen.

„Sport ist eine Betätigung des Glücks“, sagte Stefanie Schleker von der Abteilungsleiterin Turnen. „Fröhlich und optimistisch gehen auch die 17 Übungsleiter an ihre wöchentliche, sportliche Arbeit, ohne die besonders im Kinderturnbereich nicht so viel bewegt werden könnte.“ Man könne in allen Altersstufen ein abwechslungsreiches Programm bieten. Neben dem Angebot in den Turngruppen, besteht bei der TSG auch die Möglichkeit an weiteren Kursen wie Wirbelsäulengymnastik, Pilates oder Zumba teilzunehmen.

Über die Ergebnisse der beiden Fußballmannschaften berichtete Ralf Knehr. Die Trainer der ersten Mannschaft, Klaus Märkle, und der der zweiten Mannschaft, Markus Schönleber, hätten schon für die kommende Saison zugesagt, freute sich Knehr. „Die TSG ist auf dem richtigen Weg, Kameradschaft und Zusammenarbeit passen.“

Die Tennisabteilung ging im vergangenen Jahr zusammen mit der Spielgemeinschaft mit Laupheim mit fünf Aktiven und zwei Jugendmannschaften an den Start. Dabei haben etwa die Herren 40 den erstmaligen Aufstieg in die Bezirksklasse erreicht, sagte Joachim Semmelrodt.

150 Spieler betätigen sich im Jugendfußball, berichtete Jugendleiter Edgar Schick. Bei seiner Arbeit wird er durch Daniel Sießegger unterstützt. Beim Jugendspielbetrieb kooperieren die TSG Achstetten, Sportfreunde Bronnen und der FC Hüttisheim miteinander. Das klappe sehr gut, so Schick.

42 Mitglieder geehrt

Der erfreulichste Teil bei einer Jahreshauptversammlung für einen Vorsitzenden seien die Ehrungen, sagte Werner Schick. Bedauert hat er, dass von 42 Personen, die eine Ehrung bekommen haben, nur wenige anwesend waren.

Die Ehrungen im Überblick:

20 Jahre: Steffen und Walter Beer, Monika und Roland Dreja, Franz Ege, Frank und Nadine Heber, Daniel Held, Annika und Thomas Hettich, Kerstin Hummler, Luzia Jäger, Petra Jäger, Thomas Jöchle, Patrick Kirsch, Christian Liebhardt, Elmar Magg, Alexandra Moll, Monika Müller, Ewald Neugebauer, Isabel, Philipp und Sonja Niederer, Senta Ott, Andrea Rechsteiner, Patricia Schadel, Vanessa Schleker und Angela Schwer.

30 Jahre: Irma Baur, Rita Braun, Ursula Dolp, Wolfgang Haaga, Irmgard Jauss, Anne-Marie Merk, Michael Schuster.

40 Jahre: Thomas Jäger, Ottilie Lauber, Gerhard Moll, Siglinde Raufeisen, Michael Reiser.

50 Jahre: Elfriede Fensterle

60 Jahre: Paul Seifert.