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Ermittlungen

Razzia wegen Schwarzarbeit in Bayern und Norddeutschland

München/Hamburg / Lesedauer: 1 min

Bei Ermittlungen wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit im Bau sind in Bayern und Norddeutschland mit einem Großaufgebot von Einsatzkräften rund 21 Objekte durchsucht worden. Von den bislang 19 Verdächtigen wurden am Dienstag zwei Männer festgenommen, wie das Hauptzollamt Augsburg mitteilte.
Veröffentlicht:05.12.2023, 15:20

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Bei Ermittlungen wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit im Bau sind in Bayern und Norddeutschland mit einem Großaufgebot von Einsatzkräften rund 21 Objekte durchsucht worden. Von den bislang 19 Verdächtigen wurden am Dienstag zwei Männer festgenommen, wie das Hauptzollamt Augsburg mitteilte. Den Verdächtigen werden das Vorenthalten und Veruntreuen von Löhnen im besonders schweren Fall vorgeworfen. Außerdem habe das Amtsgericht München Arrestanordnungen über Vermögenswerte von 1,7 Millionen Euro erlassen.

Die festgenommenen Männer sitzen in Untersuchungshaft, wie eine Sprecherin des Hauptzollamtes bestätigte. Sie stehen im Verdacht, sich zu einer Bande zusammengeschlossen und Servicefirmen gegründet zu haben. Dadurch sollen sie Scheinrechnungen für Schwarzlöhne ausgestellt und die tatsächliche Arbeit der Beschäftigten verschleiert haben.

An den Razzien waren mehr als 250 Einsatzkräfte beteiligt, wie es weiter hieß. Darunter Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit sowie von mehreren Hauptzollämtern aus Bayern und Hamburg. Auch Spezialeinsatzkräfte des Zolls und der Bundespolizei waren dabei. Um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden, nannte das Hauptzollamt Augsburg vorerst keine weiteren Details.