Altötting

Mutmaßlicher Schleuser rast mit 150 durch Ortschaft

Bayern / Lesedauer: 1 min

Auf der Flucht vor der Polizei ist ein mutmaßlicher Schleuser mit seinem Wagen rund 150 Stundenkilometer schnell durch Burghausen (Landkreis Altötting) gerast. Um die Gefahr eines Unfalls zu verringern, vergrößerte die Polizeistreife den Abstand zum Fluchtauto, berichtete ein Sprecher der Bundespolizei. Letztlich sei es dem Fahrer gelungen, vermutlich über die österreichische Grenze zu entkommen. Auch Polizisten aus Österreich hätten das Fluchtauto nicht mehr aufspüren können.
Veröffentlicht:26.01.2023, 22:51
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Auf der Flucht vor der Polizei ist ein mutmaßlicher Schleuser mit seinem Wagen rund 150 Stundenkilometer schnell durch Burghausen (Landkreis Altötting) gerast. Um die Gefahr eines Unfalls zu verringern, vergrößerte die Polizeistreife den Abstand zum Fluchtauto, berichtete ein Sprecher der Bundespolizei. Letztlich sei es dem Fahrer gelungen, vermutlich über die österreichische Grenze zu entkommen. Auch Polizisten aus Österreich hätten das Fluchtauto nicht mehr aufspüren können.

Ein zweiter Wagen, der zunächst direkt hinter dem Fluchtwagen fuhr und dann ebenfalls vor der Polizei flüchten wollte, konnte dagegen angehalten werden. In dem Wagen habe sich lediglich der Fahrer rechtmäßig ausweisen können, berichtete der Sprecher. Die vier Begleiter, russische Staatsangehörige, besaßen den Angaben nach weder einen Reisepass noch ein Visum oder einen Aufenthaltstitel. Wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern wurde der 34-Jährige vorläufig festgenommen.