Energie

Bayern erhöht Förderungen für Wasserstoff-Projekte

Bayern / Lesedauer: 2 min

Bayern stockt seine Fördermittel für Wasserstoff-Großprojekte und Batterietechnologie um rund 115 Millionen Euro auf. Dies hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen. In Summe stünden damit rund 475 Millionen Euro für Großprojekte in den beiden Technologiefeldern bereit. Die Förderungen erfolgten im Rahmen sogenannter «wichtiger Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse».
Veröffentlicht:25.01.2023, 21:59
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Bayern stockt seine Fördermittel für Wasserstoff-Großprojekte und Batterietechnologie um rund 115 Millionen Euro auf. Dies hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen. In Summe stünden damit rund 475 Millionen Euro für Großprojekte in den beiden Technologiefeldern bereit. Die Förderungen erfolgten im Rahmen sogenannter «wichtiger Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse».

Investitionen in Wasserstoff- und Batterietechnologie seien der Schlüssel für eine leistungsfähige und zugleich klimafreundliche Wirtschaft, teilte die Staatskanzlei mit. Insgesamt beteilige sich der Freistaat an drei strategischen Themenfeldern (Wasserstoff, Batterietechnologie und Mikroelektronik), hinter denen rund zwei Dutzend innovative Industrieprojekte stünden.

Die Aufstockung der Fördergelder ziele darauf ab, die von EU und Bund eröffneten Spielräume für die bayerische Wirtschaft optimal auszunutzen. Im Bereich Batterietechnologie etwa habe der Bund kürzlich eine Erweiterung des bereits bestehenden Programms IPCEI («European Battery Innovation - EuBatIn») bekannt gegeben, das Projekte im Bereich der Batterie-Wertschöpfungskette fördere. Auch bayerische Unternehmen können zum 6. Februar 2023 ihr Interesse an der Teilnahme bekunden.

Die Bundesländer, aus denen die Projektteilnehmer kommen, beteiligen sich an der Förderung. Hierfür plane die Staatsregierung vorsorglich 60 Millionen Euro ein. Künftig sollen somit 175 Millionen Euro für Batterietechnologie-Projekte bereitstehen.

Auch für das Wasserstoff-Förderprojekt, das alle Bereiche von der Erzeugung über den Transport bis hin zur Nutzung abdeckt, sollen die bereits eingeplanten Mittel um fast 55 Millionen Euro auf dann rund 300 Millionen Euro aufgestockt werden. Dies sei erforderlich, weil die EU-Kommission den Unternehmen seit kurzem etwas höhere Förderungen zugestehe.