Wintersport

An der zweiten Stange: Frühes Aus für Slalom-Ass Straßer

Deutschland / Lesedauer: 2 min

Skirennfahrer Linus Straßer ist beim Nachtslalom in Schladming überraschend schon im ersten Durchgang ausgeschieden. Der Münchner schaffte es auf der legendären Planai am Dienstag gerade mal bis zur zweiten Stange, ehe er einfädelte und ungläubig die Hände über dem Kopf zusammenschlug.
Veröffentlicht:25.01.2023, 21:59
Artikel teilen:

Skirennfahrer Linus Straßer ist beim Nachtslalom in Schladming überraschend schon im ersten Durchgang ausgeschieden. Der Münchner schaffte es auf der legendären Planai am Dienstag gerade mal bis zur zweiten Stange, ehe er einfädelte und ungläubig die Hände über dem Kopf zusammenschlug.

«Es geht so schnell. Es ist natürlich schade, bitter», sagte Straßer, der sich seinen Ausfall nicht so richtig erklären konnte. «Aber es gehört dazu. Ich kann's nicht mehr ändern und hake es für mich ab.» Die überwiegend guten Ergebnisse im Januar könne ihm trotzdem keiner mehr nehmen. Er freue sich auf den kommenden Slalom in Chamonix am 4. Februar und die darauffolgende WM in Courchevel und Méribel vom 6. bis 19. Februar.

Den Sieg sicherte sich der Franzose Clement Noel vor dem Schweizer Ramon Zenhäusern und Lucas Braathen aus Norwegen. Sebastian Holzmann schob sich als einziger Deutscher im zweiten Durchgang von Rang 28 auf 18 nach vorne, seine Teamkollegen verpassten das Finale der besten 30.

Straßer hatte das stimmungsvolle Event in Österreich im vergangenen Winter gewonnen. Auch diesmal gehörte er nach seinen starken Resultaten in der bisherigen Saison zu den Favoriten auf die Podestplätze in Schladming. In vier der vorangegangenen fünf Torläufe war der 30-Jährige unter die ersten Vier gefahren. Beim Weltcup auf dem Ganslernhang in Kitzbühel am vergangenen Sonntag hatte er nur um eine Hundertstelsekunde das Podium verpasst.