StartseiteRegionalBaden-WürttembergStarkregen und Gewitter im Anmarsch - doch der Altweibersommer lauert

Kaltfront erwartet

Starkregen und Gewitter im Anmarsch - doch der Altweibersommer lauert

Region / Lesedauer: 2 min

Nass und kalt wird es zum Start des Wochenendes. Auch Hagel kann wieder fallen. Doch die Sonne kämpft sich schon bald zurück. Die Aussichten für die Region.
Veröffentlicht:21.09.2023, 12:13

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Vorerst müssen wir uns von den warmen Tagen verabschieden: Eine Kaltfront aus dem Südwesten des Landes bringt Dauerregen und Gewitter mit sich – sogar Hagel ist wieder möglich.

Doch schon am Sonntag können wir wieder mit Biergartenwetter rechnen. Der Altweibersommer legt also nur eine Pause ein und kehrt zum Ende der Woche wieder zurück.

Kleinkörniger Hagel möglich

Auch wenn wir gefühlt bereits im Herbst stecken – der September war bislang überraschend warm. Die Durchschnittstemperaturen in der ersten Monatshälfte lagen drei Grad über dem bisher wärmsten aufgezeichneten September im Jahr 2006, wie die Wetterwarte Süd mitteilt.

Bereits am Donnerstag soll die Sonne aber nur noch zeitweise scheinen. Tagsüber kann laut Wetterwarte Süd bereits etwas Regen fallen. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 22 und 27 Grad. 

Am Abend wird eine Kaltfront erwartet. Diese zieht vom Schwarzwald in die Region und erreicht gegen Mitternacht die Iller. Die Kaltfront sorgt für Schauer. Es kann mancherorts gewittern.

Vor allem im Südschwarzwald warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in der Nacht zum Freitag vor Gewitter und Starkregen bis 25 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde. Auch kleinkörniger Hagel sowie einzelne Sturmböen zwischen 70 und 80 Kilometer pro Stunde seien möglich. Es herrschen Tiefstwerte zwischen 14 und 9 Grad.

Wochenende beginnt regnerisch, endet sonnig

Am Freitag bleibt es in der Region dicht bewölkt und kühl, mit Temperaturen am Morgen zwischen 9 und 14 Grad, nachmittags 14 bis 20 Grad, wie die Wetterwarte Süd vermeldet. Es soll immer wieder regnen, im Schwarzwald auch stärker.

Der Regen hält am Samstag vor allem südlich der Donau an. Der DWD schließt mancherorts Gewitter nicht aus. Auf der Schwäbischen Alb und deren Umfeld dagegen wird es nach einem kühlen, nassen Morgen allmählich freundlicher.

Die Sonne können wir dann am Sonntag in der gesamten Region wieder genießen. Nach einem noch kühlen Morgen mit gebietsweise Hochnebel klettern die Temperaturen laut DWD auf bis zu 22 Grad.

Schön und sonnig bleibt es voraussichtlich auch noch in der ersten Hälfte der kommenden Woche. Eine Sprecherin des DWD sagte gegenüber der Deutschen Presseagentur: Vielleicht werde es sogar noch ein bisschen wärmer.