Kommentar

Beim 49-Euro-Ticket muss Planbarkeit her

Ravensburg / Lesedauer: 1 min

Die Hängepartie um den Start des 49-Euro-Tickets wird am Ende eine untergeordnete Rolle spielen. Entscheidend sind zwei andere Dinge, kommentiert Ulrich Mendelin.
Veröffentlicht:23.01.2023, 17:00
Aktualisiert:23.01.2023, 01:00

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Das ist ärgerlich, vor allem für Pendler, die auf das neue Angebot warten. Man muss die Hängepartie aber auch nicht überbewerten. Ein, zwei Monate hin oder her – das spielt am Ende eine untergeordnete Rolle.

Viel entscheidender ist etwas anderes: Wann auch immer das Ticket eingeführt wird, es muss nutzerfreundlich sein. Ein reines Smartphone-Ticket reicht nicht, es schließt zu viele Menschen aus. Ebenso wichtig ist, dass schnell und eindeutig geklärt wird, wer wie viel Geld aus den Verkaufserlösen und den Ausgleichszahlungen bekommt – und wann.

Gerade kleinere Verkehrsunternehmen sind auf Planungssicherheit angewiesen. Sie stehen nach mehr als zwei Corona-Jahren und angesichts steigender Energiepreise mit dem Rücken zur Wand.