Nach TV-Ausstrahlung

Mordfall Eva Götz: 450 Hinweise bei Polizei eingegangen

Baden-Württemberg / Lesedauer: 1 min

Rund 450 Hinweise zum Fall einer vor 26 Jahren getöteten Studentin haben die Ermittler nach der Ausstrahlung der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" bekommen. 
Veröffentlicht:25.01.2023, 10:12

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Ob unter den zahlreichen Hinweisen eine heiße Spur dabei ist, konnten die Beamten noch nicht sagen. "Zum jetzigen Zeitpunkt können noch keine näheren Auskünfte zur Qualität der Hinweise beziehungsweise Spuren gegeben werden", teilte die Polizei auf Anfrage am Mittwoch mit. Täglich würden vereinzelt Hinweise hinzukommen.

Die Leiche der 26-jährigen Eva Götz war am 27. Januar 1997 an einer Landstraße bei Leipferdingen im Landkreis Tuttlingen gefunden worden. Laut Staatsanwaltschaft Rottweil wurde die Biologiestudentin vermutlich auf dem Heimweg in Freiburg in einen Wagen gezerrt, im dem sie möglicherweise auch getötet wurde.

Beziehungstag ausgeschlossen

Die Ermittler gehen von einer sexuell motivierten Tat aus. Die junge Frau kam an dem Abend laut Polizei von einem Heimatbesuch bei den Eltern in Landau in der Pfalz zurück. Vom Täter fehlt seither jede Spur.

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Der im ZDF-Fernsehstudio zur Tat interviewte Kriminalhauptkommissar Andreas Reichert von der Kriminalpolizei Rottweil hatte erklärt, dass eine Beziehungstat ausgeschlossen werde. Die Studentin sei wohl eine Zufallsbegegnung gewesen.

Für Hinweise zur Aufklärung des Falls ist eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt.