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Adventszeit

Wangens Weihnachtsmärkte stehen vor der Tür

Wangen / Lesedauer: 2 min

Erneut ziehen sich die Stände durch die Altstadt. Neu ist in diesem Jahr ein Zusatztermin. Eine Frage aber stellt sich: Warum leuchtet es schon jetzt festlich?
Veröffentlicht:29.11.2023, 07:00

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Der Bauhof hat die Wangener Altstadt in den vergangenen Wochen festlich geschmückt, die Weihnachtspyramide an der Eselmühle hat bereits eröffnet. Fehlt also nur noch eines: die Wangener Weihnachtsmärkte. Die starten am Samstag, 2. Dezember, und erstmals gibt es neben den vier Adventssamstagen einen Zusatztermin.

Überblick an der Bühne und im Internet

Was im vergangenen Jahr ausprobiert wurde und erfolgreich war, soll auch in diesem Jahr wieder geboten werden. Fast die ganze Altstadt wird also ein Weihnachtsmarkt sein. Das heißt: Von der Weihnachtspyramide an der Eselmühle, wo Wirte wieder für Speis und Trank sowie Programm sorgen, führen Stände an der Spitalstraße Richtung Postplatz, Marktplatz und Herrenstraße. Also dorthin, wo traditionell in den roten Ständen Kunsthandwerker, Vereine und caritativ wirkende Organisationen Schönes, Nützliches und Leckeres anbieten, heißt es von der Stadtverwaltung.

Wer sich einen Überblick über die Stände und ihre Angebote verschaffen möchte, schaut an der Bühne und im Internet, wo eine Übersicht zu finden sein wird. Am Postplatz steht über die Adventszeit die Krippe.

Nostalgisches Karussell am Postplatz

Auf der Bühne auf dem Marktplatz treffen sich Musikerinnen und Musiker aus der Region, und stimmen musikalisch auf den Advent und Weihnachten ein. Die üppige freie Fläche schafft laut Stadt Raum zur Begegnung und dient als Treffpunktmöglichkeit.

Die Weihnachtsmarktbesucher können sich auch 2023 wieder auf besondere Attraktionen für Kinder und Familien freuen, berichtet die Stadt weiter. Das nostalgische Kinderkarussell wird sich an allen Weihnachtsmärkten auf dem Postplatz drehen. Am zweiten Adventssamstag bietet die ZfP-Außenstelle, Zunfthausgasse 18, Karten und Selbstgebasteltes wie Makramee, Baumhänger, Kaminzündis und Kerzen an. Dort ist jedermann zu einer Mitmachaktion mit Kerzentauchen eingeladen.

Weshalb es „zu früh“ weihnachtlich leuchtet

Neu ist in diesem Jahr der Zusatztermin. Am Sonntag, 17. Dezember, ist erstmals ebenfalls Weihnachtsmarkt - und zwar von 12 bis 17 Uhr. An den ersten drei Samstagen sind die Stände von 10 bis 20 Uhr geöffnet, am 23. Dezember dann nochmal von 10 bis 18 Uhr.

Das es bereits vor dem ersten Advent in der Stadt teilweise weihnachtlich leuchtet, war am Montagabend übrigens kurz Thema im Gemeinderat. CDU-Stadtrat Johannes Sontheim fragte nach den Gründen und riet davon ab „vorzufeiern“. Bauhofleiter Frank Müller erklärte: Dies habe mit der Technik und Zeitschaltuhren zu tun. Man wolle künftig Abhilfe schaffen, könne dies angesichts des Aufwands allerdings nicht versprechen.