Gestaltungswettbewerb

Schreiner aus der Region bei Wettbewerb erfolgreich

Wangen / Lesedauer: 2 min

Netzwerk Forst und Holz prämiert Arbeiten aus regionalen Hölzern
Veröffentlicht:17.12.2020, 17:13
Aktualisiert:17.12.2020, 17:14

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Beim zweiten Gestaltungswettbewerb für Schreiner der Forst und Holz Allgäu-Oberschwaben GmbH haben zahlreiche Schreiner und Künstler aus der Region ihr Können in der Holzbearbeitung gezeigt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Netzwerks hervor.

Das erfahrene Jurorenteam um Anton Gindele , Ehrenlandesinnungsmeister des Schreinerhandwerks, Julia Rabenstein, Form- und Gestaltungsberaterin der Handwerkskammer Ulm und Raimund Haser, Landtagsabgeordneter, hatte es nicht leicht, die Auswahl der Besten unter den eingereichten Schreinerarbeiten zu bestimmen.

Bei der Bewertung wurde neben den gestalterischen und handwerklichen Leistungen auch die Verwendung regionaler Holzarten berücksichtigt. Gleich mehrere Schreiner aus Wangen waren dieses Jahr unter den Platzierten. Florian Bitterwolf belegte mit seiner Meisterarbeit „einzigArtig“ in der Kategorie Möbel den ersten Platz. Moritz Frei errang mit seinem Gesellenstück „Sitzmöbel“ in der Kategorie Nachwuchs den zweiten Platz. Die Schreinerei Haas aus Niederwangen errang mit einer innovativen Raumlösung für zwei Büroarbeitsplätze in einem ausgebauten Dachraum in der Kategorie Inneneinrichtung für Arbeit und Wohnen den dritten Platz.

Das „Leuchtobjekt sOlis“ von Oliver Kreiter (Tondino) Schreiner und Kunsthandwerker aus Ratzenried wurde mit dem ersten Platz der offenen Kategorie ausgezeichnet. Großes handwerkliches Geschick und künstlerisches Schaffen seien an diesem Objekt in jeder Faser zu spüren, heißt es in der Jury-Begründung. Das Objekt „Mensch, wie die Zeitvergeht“ von Holzbildhauerin Mareike Lemke aus Amtzell-Pfärrich wurde mit dem zweiten Platz der offenen Kategorie ausgezeichnet. Die filigrane Bearbeitung des Lindenholzes mache dieses Objekt zu etwas Besonderem, so die Jury.

Bei der Auswahl der Preise für die Gewinner wurde auf Nachhaltigkeit geachtet. Die Erstplatzierten erhalten ein Preisgeld von 500 Euro, für den zweiten Platz gibt es einen Gutschein über 200 Euro für den Berggasthof Höchsten, der durch sein Interieur aus Weißtanne diese heimische Baumart zur Geltung bringt. Der Drittplatzierte erhält einen Gutschein für einen Besuch beim Schreinerkollegen, Landwirt und Biergartenbetreiber „Ochs am Berg“ in Argenbühl.

Andreas Morlok, Projektleiter vom Netzwerk Forst und Holz Allgäu-Oberschwaben das diesen Wettbewerb ausgelobt hat, freute sich über die erfolgreiche Teilnahme mehrere junger Schreinermeisterinnen und Schreinermeister. Ein starkes Zeichen, dass die qualifizierte Ausbildung in den Schreinerbetrieben und Fachschulen reiche Früchte trage, so Morlock.