Fahrerfeld

Marco Barke fährt als einziger aufs Podium

Wangen / Lesedauer: 2 min

Marco Barke fährt als einziger aufs Podium
Veröffentlicht:29.04.2012, 21:10
Aktualisiert:25.10.2019, 10:00

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Überschaubar ist das gut 100 Teilnehmer starke Fahrerfeld beim Vier-Länder-Schüler-Cup am vergangenen Samstag gewesen. „Das liegt mit daran, dass wir in diesem Jahr nicht beim Erdgas-Schüler-Cup dabei sind, der noch zusätzliche Fahrer mit sich bringt“, erläuterte Beppo Schmid, Organisator und Verantwortlicher der Rad-Union zum Frühjahrs-Nachwuchs-Rennen.

Auch die Zahl der orangefarbenen Rad-Union-Trikots hielt sich in diesem Jahr in Grenzen. „Richtig“, bestätigte Schmid: „Hatten wir früher noch 30 Schüler und Junioren, von denen auch nahezu alle bereit waren, an den Punkt zu fahren, an dem es weh tut, so sind heute vielleicht noch so an die 12 oder 13 Jugendliche in unseren Reihen.“ „Kaliber“ eines Patrick Nubers oder Dominik Nerz fehlen derzeit. „Daher ist es auch so, dass wir mit den erreichten Ergebnissen hier zufrieden sein dürfen oder müssen“, sagt Schmid. Einzig Marco Barke fuhr sich in der Alterskategorie U17 mit einem zweiten Rang aufs Podium. In der U11-Klasse fehlte die Wangener Rad-Union dieses Mal sogar gänzlich komplett.

Unterschiedlich oft hatten die Schüler und Junioren den 6,3 Kilometer langen Kurs zu umrunden. Trotz zeitweise starkem Wind wurden Spitzenwerte von bis zu 35 Kilometer pro Stunde erreicht. „Die Strecke ist ganz gut“, sagte Daniel Deger. „Ziemlich anspruchsvoll“ meinte David Schönegg. Mit den Plätzen 19 und 18 in der Kategorie U15 waren die beiden Wangener nicht ganz zufrieden: „Wir haben die gesamte Führungsarbeit gemacht. Am Schluss hatten wir keine Kraft mehr und die anderen sind nach vorne gefahren.“ „Ich habe mich ein klein wenig früh abhängen lassen“, urteilte Vanessa Spieß nach ihrem zweiten U15-Rennen: „Es ist noch schwer, in dieser Altersklasse Anschluss zu finden.“ Am morgigen Dienstag geht es für Vanessa in Volkertshausen, am kommenden Wochenende bei der Württembergischen Meisterschaft weiter.

Zufrieden zeigte sich Beppo Schmid über die rege Beteiligung bei den „Jedermännern“ und was die Rahmenbedingungen mit Temperaturen bis zu 30 Grad und die Zusammenarbeit mit den Anliegern betrifft: „Das hat sich sehr gut eingespielt und macht sehr viel Spaß.“